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Teheran - Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei seinem Besuch im Iran eindringlich vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten gewarnt.

10.06.2019 - 12:34:06

Zunahme der Spannungen - Maas warnt vor militärischer Eskalation im Nahen Osten

  • Maas im Iran eingetroffen - Foto: Thomas Koehler

    Heiko Maas trifft in Teheran ein. Der Bundesaußenminister will sich für den Fortbestand des umstrittenen Atom-Abkommens mit dem Iran einsetzen. Foto: Thomas Koehler

  • Gespräch - Foto: Michael Fischer

    Der deutsche Außenminister Heiko Maas unterhält sich mit Michael Klor-Berchtold, der deutsche Botschafter im Iran. Foto: Michael Fischer

  • Treffen - Foto: Michael Fischer

    Heiko Maas trifft Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Foto. Michael Fischer Foto: Michael Fischer

  • Begleitung - Foto: Heiko Maas will in Teheran neben seinem Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif auch Präsident Hassan Ruhani treffen. Zum Gespräch mit Mohammed Dschawad Sarif wird Maas vom deutschen Botschafter in Teheran begleitet. Foto: Foto: Ebrahim Noroozi/AP

    Heiko Maas will in Teheran neben seinem Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif auch Präsident Hassan Ruhani treffen. Zum Gespräch mit Mohammed Dschawad Sarif wird Maas vom deutschen Botschafter in Teheran begleitet. Foto: Foto: Ebrahim Noroozi/AP

Maas im Iran eingetroffen - Foto: Thomas KoehlerGespräch - Foto: Michael FischerTreffen - Foto: Michael FischerBegleitung - Foto: Heiko Maas will in Teheran neben seinem Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif auch Präsident Hassan Ruhani treffen. Zum Gespräch mit Mohammed Dschawad Sarif wird Maas vom deutschen Botschafter in Teheran begleitet. Foto: Foto: Ebrahim Noroozi/AP

«Die Lage in der Region, in der wir uns hier befinden, ist hochbrisant, und sie ist außerordentlich ernst», sagte Maas nach einem Gespräch mit seinem iranischen Kollegen Mohammed Dschawad Sarif. Eine weitere Zunahme der Spannungen könne auch zu militärischer Eskalation führen. «Das kann in niemandes Interesse sein, und deswegen muss das unter allen Umständen vermieden werden.»

Maas versprach Sarif, dass sich Deutschland weiter für die Erfüllung seiner Verpflichtungen aus dem umstrittenen Atomabkommen einsetzen werde. «Dabei werden wir keine Wunder bewirken. Doch wir bemühen uns nach Kräften, alles zu tun, um ein Scheitern abzuwenden.» Neue Angebote, wie dem Iran trotz US-Sanktionen wirtschaftliche Vorteile gewährt werden können, machte Maas aber nicht.

Sarif argumentierte, dass es ohne ein Ende der US-Sanktionen keine Lösung geben könne. «Die ganzen Spannungen derzeit in der Region basieren ja auf dem Wirtschaftskrieg von Herrn (US-Präsident Donald) Trump gegen den Iran», sagte der Minister. Eine Lösung und Deeskalation könne nur erreicht werden, «wenn dieser Krieg beendet wird». Deutschland und die anderen Vertragspartner im Atomabkommen sollten sich daher diesbezüglich einsetzen.

Das Abkommen war 2015 abgeschlossen worden, um eine iranische Atombombe zu verhindern. Im Gegenzug sollten dem Iran über die Rücknahme von Sanktionen wirtschaftliche Vorteile verschafft werden. Die USA sind vor einem Jahr aber aus dem in zwölf Jahren mühsam ausgehandelten Abkommen ausgestiegen und setzen seitdem den Iran wieder mit massiven Wirtschaftssanktionen unter Druck.

Vor einem Monat stellte auch der Iran das Abkommen infrage und setzte den anderen Vertragspartnern ein Ultimatum bis zum 7. Juli, um die wirtschaftlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Neben Deutschland haben China, Russland, Frankreich und Großbritannien das Abkommen unterzeichnet.

@ dpa.de

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