Demonstrationen, 1. Mai

Tausende Teilnehmer - Flaschen auf Polizisten bei 1. Mai-Demo in Berlin

01.05.2017 - 19:36:05

Tausende Teilnehmer - Flaschen auf Polizisten bei 1. Mai-Demo in Berlin. Berlin - Bei der sogenannten Revolutionären 1. Mai Demonstration in Berlin-Kreuzberg sind vereinzelt Flaschen gegen Polizisten geworfen worden.

  • Demonstration - Foto: Britta Pedersen

    Am Vorabend des 1. Mai sind in Berlin Demonstranten gegen steigende Mieten und den Stadtumbau auf die Straße gegangen. Foto: Britta Pedersen

  • Sperrung - Foto: Paul Zinken

    Ein Durchfahrtverbotsschild uf der Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Paul Zinken

  • Kreuzberg - Foto: Ralf Hirschberger

    Blick auf Teilnehmer der «Revolutionären 1. Mai-Demonstration». Foto: Ralf Hirschberger

  • Vermummt - Foto: Michael Kappeler

    Vermummte Teilnehmer halten in Berlin Pyrotechnik hoch. Foto: Michael Kappeler

  • Protestmarsch - Foto: Ralf Hirschberger

    Zu dem Protestmarsch waren mehrere Tausend Demonstranten am Oranienplatz gestartet. Foto: Ralf Hirschberger

Demonstration - Foto: Britta PedersenSperrung - Foto: Paul ZinkenKreuzberg - Foto: Ralf HirschbergerVermummt - Foto: Michael KappelerProtestmarsch - Foto: Ralf Hirschberger

Zu dem Protestmarsch waren kurz nach 18.30 Uhr mehrere Tausend Demonstranten und linksextreme Gruppen am Oranienplatz gestartet. Nebeltöpfe und bengalische Feuer wurden gezündet, Böller in die Menge geworfen. Schwarze Rauchschwaden zogen durch die Luft. Die Route führte auch über Teile des Myfestes. Dort feierten mehrere Zehntausend Menschen das traditionelle Straßenfest. Es war einst als Gegengewicht zu linksradikalen Krawallen ins Leben gerufen worden.

Die Polizei, die anfangs nicht zu sehen war, begleitete den Zug. Beamte trugen Helme. An der Spitze des Zuges mit schwarz gekleideten Teilnehmern herrschte eine aggressive Stimmung. Hubschrauber kreisten über Kreuzberg. Die Polizei hatte signalisiert, den linksradikalen Aufzug trotz der verweigerten Anmeldung zu tolerieren. Bei Gewaltausbrüchen hatte sie ein konsequentes Einschreiten angekündigt.

In den Vorjahren war es bei dieser Demonstration immer wieder zu Gewaltausbrüchen gekommen. Die Mai-Krawalle waren erstmals vor 30 Jahren ausgebrochen. Sie nahmen in den Vorjahren aber deutlich ab. Die Polizei war am 1. Mai mit bis zu 5400 Kräften im Einsatz. Beamte aus mehreren Bundesländern unterstützten die Hauptstadt-Polizei.

@ dpa.de

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