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AfD-Fraktion im Landtag von Baden-W├╝rttemberg

Stuttgart - Am morgigen Donnerstag wird der Bundestag ├╝ber die Neuregelung der Organspende aller B├╝rger entscheiden.

15.01.2020 - 16:21:41

Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn zur Neuregelung der Organspende ist ein Angriff auf die Menschenw├╝rde. Als voraussichtlich gilt, dass der mehr als umstrittene Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beschlossen wird.

Stuttgart - Am morgigen Donnerstag wird der Bundestag ├╝ber die Neuregelung der Organspende aller B├╝rger entscheiden. Als voraussichtlich gilt, dass der mehr als umstrittene Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beschlossen wird. Das vorgeschobenes Argument des ehemaligen Pharmalobbyisten Spahn f├╝r diese Neuregelung ist, dass nur dadurch die Zahl der Organspenden erh├Âht werden k├Ânne. Tritt dieses Gesetz in Kraft, gilt die sogenannte Widerspruchsl├Âsung: Jeder Mensch ab 16 Jahren wird automatisch zum Organspender erkl├Ąrt, es sei denn, es erfolgt ein ausdr├╝cklicher aktiver Widerspruch des Einzelnen. "Ab Donnerstag soll dann also gelten: Wer schweigt, stimmt zu! Auf diese Moral l├Ąsst sich keine gerechte, keine freie Gesellschaft bauen, denn die Selbstbestimmung ├╝ber den eigenen K├Ârper ist ein zentrales Element der menschlichen W├╝rde. Diese W├╝rde erlischt nicht in dem Moment, da keine Hirnstr├Âme mehr zu messen sind. Niemandem darf an dieser Stelle eine derartige Zustimmung zur Entnahme seiner Organe untergeschoben und schon gar nicht aufgezwungen werden", kritisiert die sozialpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion, Dr. Christina Baum.

Macht ├╝ber den hirntoten, atmenden Leib

Zudem wird damit das Wesen der Spende pervertiert und in sein absolutes Gegenteil verkehrt. "Wer spendet, der will anderen Menschen eine Freude machen, freiwillig, ├╝berlegt, souver├Ąn. Organe, die ungefragt die K├Ârper wechseln, sind keine Spenden, sondern Objekte, ├╝ber die ein Dritter verf├╝gt, weil er die Macht dazu hat - die Macht ├╝ber den hirntoten, atmenden Leib", emp├Ârt sich Dr. Christina Baum. "Der Mensch w├╝rde mit dieser eigenm├Ąchtigen Entscheidung des Bundestages zu einem menschlichen Ersatzteillager reduziert und das Sterbebett somit zum letzten Ort, an dem das 'Gesch├Ąft am Menschen' ├╝ber die Menschenw├╝rde gestellt wird."

"Vertrauensl├Âsung": Durch ehrliche Aufkl├Ąrung f├╝r eine freie Entscheidungsfindung

Eine Steigerung der Organspendezahlen setzt Vertrauen in das daf├╝r geschaffene System voraus, auf dessen Grundlage dann eine freie Entscheidung in Kenntnis aller medizinischen Vorg├Ąnge getroffen werden kann. "Die Voraussetzungen hierf├╝r sehe ich in einer umfassenden Aufkl├Ąrung bei der Person, der man als Patient am meisten vertraut - dem Hausarzt. Diesem muss durch eine entsprechende separate Verg├╝tung Zeit f├╝r eine ausf├╝hrliche und kontinuierliche Beratung des Patienten erm├Âglicht werden. Die AfD-Fraktion lehnt einen Systemwechsel zur Widerspruchsl├Âsung entschieden ab, denn nur eine aktive Einwilligung des Betroffenen garantiert eine selbstbestimmte Entscheidung. Diese letztendlich auch ethische Frage, was mit dem eigenen K├Ârper am Lebensende geschieht, muss als bewusste und freiwillige Entscheidung beibehalten werden, die nicht durch den Staat erzwungen werden darf", so Baum. "Abschlie├čend m├Âchte ich anf├╝gen, dass wir mit Freude zur Kenntnis nehmen, dass unserer Forderung nach einer zentralen Spenderdatenbank f├╝r die behandelnden ├ärzte im konkurrierenden Gesetzentwurf der Gr├╝nen aufgegriffen wurde."

Pressekontakt:

Pressestelle der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-W├╝rttemberg Konrad-Adenauer-Stra├če 3 70173 Stuttgart Telefon: +49 711-2063 5639 Presse@afd.landtag-bw.de

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