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Unwetter, Sabine

Sturmtief «Sabine» hat den Nordwesten Deutschlands erreicht - und bereits den Fernverkehr im bevölkerungsreichsten Bundesland zum Erliegen gebracht.

09.02.2020 - 17:56:06

Zweithöchste Unwetterwarnstufe - Bahn will Fernverkehr wegen «Sabine» bundesweit einstellen. Dabei soll es nicht bleiben.

  • Orkantief «Sabine» ist unterwegs - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

    Fährhafen von Harlesiel: Es finden wegen des erwarteten Sturms «Sabine» erstmal keine Fahrten zur Nordseeinsel Wangerooge statt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Wangerooge - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

    Die Wangerooge-Fähren bleiben im Hafen von Harlesiel. Wegen des erwarteten Sturms «Sabine» gibt es keine Fahrten zur Nordseeinsel. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

  • Hamburg - Foto: Bodo Marks/dpa

    «Zug endet hier» - Anzeigetafel am Bahnhof Altona. Foto: Bodo Marks/dpa

  • Sturm auf dem Brocken - Foto: Bernd März/dpa

    Sturmtief «Sabine»: Touristen stemmen sich gegen die Windböen auf dem Brocken. Foto: Bernd März/dpa

  • Derby abgesagt - Foto: Roland Weihrauch/dpa

    «Derby abgesagt»: Das Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln kann wegen des Sturmtiefs «Sabine» nicht ausgetragen werden. Foto: Roland Weihrauch/dpa

  • Sturmtief - Foto: Philipp Weitzel/dpa

    Die Freiwilligen Feuerwehr räumt eine rund zehn Meter große Birke in Pfingstweide. Foto: Philipp Weitzel/dpa

Orkantief «Sabine» ist unterwegs - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaWangerooge - Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpaHamburg - Foto: Bodo Marks/dpaSturm auf dem Brocken - Foto: Bernd März/dpaDerby abgesagt - Foto: Roland Weihrauch/dpaSturmtief - Foto: Philipp Weitzel/dpa

Düsseldorf - Wegen des Sturmtiefs «Sabine» hat die Deutsche Bahn den Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen eingestellt. Das teilte die Bahn am Sonntag auf Twitter mit. Sukzessive solle der Fernverkehr bundesweit eingestellt werden.

Man habe sich entschieden, «beginnend in NRW nach und nach alle Züge des Fernverkehrs bundesweit an größeren Bahnhöfen enden zu lassen», schrieb die Bahn in ihrem für den Sturm eingerichteten Presseblog.

Im Regionalverkehr waren zuvor bereits mehrere Strecken gesperrt worden, weil umgestürzte Bäume die Gleise blockiert hatten. Auch für Autofahrer sorgte für Komplikationen: Mehrere Bundes- und Landstraßen waren schon am Nachmittag nicht mehr problemlos befahrbar, weil Bäume im Weg lagen.

An den großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt oder Düsseldorf wurden am Sonntag etliche Flüge gestrichen. Die Airline Eurowings stellte ihren Betrieb für die Dauer des Sturms fast vollständig ein.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für große Teile Deutschlands die zweithöchste Unwetterwarnstufe ausgerufen. In der Nacht rechnen die Wetterexperten mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern. Durch das Unwetter könnten laut DWD Bäume entwurzelt werden oder Dachziegel auf die Straße fliegen. Auch größere Schäden an Gebäuden könne es geben.

Etliche Fährverbindungen zu den Nordseeinseln wurden eingestellt. Und auch Fußballspiele fielen aus, etwa das rheinische Bundesliga-Derby Mönchengladbach gegen Köln.

@ dpa.de