Geschichte, Staatsoberhaupt

Straßburg - Der französische Staatschef Emmanuel Macron hat seinen deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier am Sonntagabend zu einem Konzert im Straßburger Münster empfangen.

04.11.2018 - 20:12:06

Friedenskonzert in Straßburg - Macron und Steinmeier erinnern an Kriegsende vor 100 Jahren

  • 100 Jahre Kriegsende - Foto: Bernd von Jutrczenka

    Steinmeier und Macron treffen sich in Straßburg anlässlich des 100. Jahrestages des Waffenstillstands des Ersten Weltkriegs. Foto: Bernd von Jutrczenka

  • Waffenstillstand 1918 - Foto: U.S. Army Signal Corps/AP

    Amerikaner feiern auf der Grand Boulevard den Waffenstillstand nach dem 1. Weltkrieg im Jahre 1918. Foto: U.S. Army Signal Corps/AP

  • Am Elysee-Palast - Foto: Bernd von Jutrczenka

    Bundespräsident Steinmeier wird vor dem Elysee-Palast vom französischen Präsidenten Macron mit militärischen Ehren begrüßt. Foto: Bernd von Jutrczenka

  • Straßburger Münster - Foto: Sebastian Gollnow

    Das Straßburger Münster wird vor dem Konzert für den Frieden in Europa angestrahlt. Foto: Sebastian Gollnow

  • Kontrolle - Foto: Sebastian Gollnow

    Ein Polizist kontrolliert mit seinem Hund vor dem Straßburger Konzert die Instrumente der Musiker. Foto: Sebastian Gollnow

100 Jahre Kriegsende - Foto: Bernd von JutrczenkaWaffenstillstand 1918 - Foto: U.S. Army Signal Corps/APAm Elysee-Palast - Foto: Bernd von JutrczenkaStraßburger Münster - Foto: Sebastian GollnowKontrolle - Foto: Sebastian Gollnow

Das Treffen war Auftakt einer Serie von Gedenkveranstaltungen in Frankreich zum Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Auf dem Programm des Konzerts für den Frieden in Europa standen laut Élyséepalast Werke von Ludwig van Beethoven und Claude Debussy.

Paris nahm die Veranstaltung auch zum Anlass, an die Rückgabe Elsass-Lothringens an Frankreich vor 100 Jahren zu erinnern. Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 mussten deutsche Truppen besetzte Gebiete räumen - und auch Elsass-Lothringen, das seit 1871 zum Deutschen Reich gehörte.

Nach der Etappe in Straßburg wird Macron zu einer mehrtägigen Rundreise in elf Départements aufbrechen, um markante Weltkriegsorte zu besuchen, darunter Verdun oder Reims. Dabei wolle der in Umfragen abgerutschte 40-Jährige auch wieder in Kontakt mit den Franzosen kommen, schrieb die Tageszeitung «Le Monde».

@ dpa.de