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Gesellschaft, Walter-Borjans

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat die Aussagen des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), scharf kritisiert.

05.06.2021 - 05:02:55

Walter-Borjans kritisiert Ostbeauftragten

"Mich entsetzt eine solche Aussage, weil das praktisch ein Abschreiben eines Teils einer ganzen Generation ist", sagte er im RTL/n-tv-"Frühstart". Wanderwitz hatte der FAZ gesagt, dass ein "nicht unerheblicher Teil" der AfD-Wähler "für die Demokratie verloren" sei.

Walter-Borjans entgegnete, dass gerade jüngere Menschen unter 40 im Osten "nicht mehr diktatursozialisiert" sein könnten. Der SPD-Politiker gestand aber auch ein: "Richtig ist, und das habe ich auch im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt mitbekommen, dass es schwer ist, Menschen für Politik zu begeistern." Weiter: "Ich glaube, das ist schon ein Phänomen, das es im Osten Deutschlands gibt." Weiter sagte der SPD-Chef, dass die Nachwirkungen der Wende weiterhin für die Menschen im Osten zu spüren seien. Einige hätten sich "ein Stück von Blendern irritieren lassen, die ihnen ganz einfache Rezepte versprechen." Weiter: "Es ist schwer, gegen holzschnittartige, einfache und oft auch hetzerische Parolen anzugehen, wenn Menschen eine gewisse Grundenttäuschung haben." Mit Blick auf die starke AfD in Sachsen-Anhalt warnte Walter-Borjans davor, dass dies negative Auswirkungen auf die dortige Ansiedlung von Unternehmen haben könnte: "Das wird nicht einfacher, wenn der Eindruck entsteht, dass da Kräfte am Werk sind wie die AfD, die das Land abschotten wollen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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