Unwetter, Verkehr

Sommergewitter haben weite Teile des Landes heimgesucht.

10.08.2018 - 11:08:06

Drei ICE-Trassen gesperrt - Starkes Unwetter legt vielerorts den Verkehr lahm. Mehrere Menschen wurden durch umgestürzte Bäume verletzt. Die Bahn kämpfte noch am Morgen mit Störungen im Norden Deutschlands.

  • Zugverspätungen durch Unwetter - Foto: Marek Majewsky

    Wie geht es weiter? Reisende warten in Köln am Informationsschalter der Bahn. Foto: Marek Majewsky

  • Unwetter in Niedersachsen - Foto: Julian Stratenschulte

    Eine Unwetterfront zieht im Landkreis Hildesheim auf. Foto: Julian Stratenschulte

Zugverspätungen durch Unwetter - Foto: Marek MajewskyUnwetter in Niedersachsen - Foto: Julian Stratenschulte

war am Donnerstagnachmittag an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt für etwa eine halbe Stunde der Betrieb eingestellt worden. Etwa ein Zehntel der mehr als 1500 geplanten Starts und Landungen fiel aus. Auch in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland knickte der Sturm Bäume um und sorgte für Verkehrsbehinderungen.

In Berlin wurden die Besucher der Leichtathletik-EM am Abend dazu aufgerufen, wegen des aufziehenden Gewitters zunächst im Olympiastadion zu verharren. «Bitte bleiben Sie hier, das ist der sicherste Ort für Sie», hieß es am Ende der Veranstaltung. Kurz nach 22.30 Uhr hatten jedoch fast alle Zuschauer bei nachlassendem Regen die Tribünen verlassen.

Zum Wochenende dürfte sich das Wetter wieder beruhigen. Laut DWD ist die große Hitze dann zwar vorerst vorbei - sommerlich warm bleibt es trotzdem. Die Höchsttemperaturen sollen nach langer Zeit flächendeckend aber unter 30 Grad liegen. Hoch «Kevin» bringt trockene Luft - außer dem Südosten Bayerns und Schleswig-Holstein.

Trotz der Gewitter ist die Trockenheit der letzten Wochen nach wie vor ein großes Problem. Allein im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es Schätzungen zufolge mehr als 100 Waldbrände. «Das sind ungewöhnlich viele», sagte Michael Blaschke von Wald und Holz NRW am Donnerstag.

@ dpa.de

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Wetterdienst: Schnee ungewöhnlich, nicht außergewöhnlich. Die gefallene Schneemenge im Berchtesgadener Land mit Höhen von bis zu 150 Zentimetern liege in der Wiederkehrzeit von 2 bis 15 Jahren, teilte die Behörde in Offenbach mit. Die vereinzelte Schneehöhe von bis zu zwei Metern komme alle 30 bis 50 Jahre vor. Abgesehen von reichlich Schnee in den Alpen und im Erzgebirge habe sich der meteorologische Winter bislang eher von seiner milden Seite gezeigt. Berchtesgaden - Der Deutsche Wetterdienst hält die starken Schneefälle im Alpenraum der vergangenen Tage zwar für ungewöhnlich, sie seien aber kein «außergewöhnliches» Wetterereignis gewesen. (Politik, 16.01.2019 - 20:50) weiterlesen...

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