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Brände, Katastrophen

Seit Tagen kämpfen Einsatzkräfte am Mittelmeer gegen verheerende Feuer.

12.08.2021 - 15:28:08

Bände im Mittelmeerraum - Leichte Besserung in Waldbrandgebieten. Wenigstens in einigen Regionen deutet sich Besserung an.

  • Waldbr?nde in Italien - Foto: Vigili del Fuoco/dpa

    Einsatzkr?fte der italienischen Feuerwehr k?mpfen aus der Luft und am Boden gegen die Br?nde. Foto: Vigili del Fuoco/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

    Blick in ein verbranntes Haus im griechischen Dorf Pefki. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Algerien - Foto: Fateh Guidoum/AP/dpa

    Fassungslosigkeit, Verzweiflung und Entsetzen. Foto: Fateh Guidoum/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

    Ein Hubschrauber wirft Wasser ?ber einem Feuer im Dorf Galatsonas auf der Insel Eub?a ab. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Italien - Foto: ---/Italian Firefighters/AP/dpa

    Feuer-Kulisse: In der N?he von Palermo steht eine Bergkette in Flammen. Foto: ---/Italian Firefighters/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

    Die Insel Eub?a wurde besonders hart von den Feuern heimgesucht. Insgesamt fielen in Griechenland bislang 90.000 Hektar den?Flammen zum?Opfer. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

    Der ersehnte Regen - Blick durch das Fenster eines Autos. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Griechenland - Foto: Michael Varaklas/AP/dpa

    Ein niedergebrannter Wald auf der Insel Eub?a. Foto: Michael Varaklas/AP/dpa

  • Waldbr?nde in Italien - Foto: -/Parco Nazionale Aspromonte/dpa

    Feuer im Nationalpark Aspromonte in Kalabrien. Foto: -/Parco Nazionale Aspromonte/dpa

  • ?berschwemmungen in der T?rkei - Foto: ---/IHA/AP/dpa

    ?berschwemmungen und Schlammlawinen in der t?rkischen Provinz Kastamonu. Foto: ---/IHA/AP/dpa

Waldbr?nde in Italien - Foto: Vigili del Fuoco/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpaWaldbr?nde in Algerien - Foto: Fateh Guidoum/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpaWaldbr?nde in Italien - Foto: ---/Italian Firefighters/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Petros Karadjias/AP/dpaWaldbr?nde in Griechenland - Foto: Michael Varaklas/AP/dpaWaldbr?nde in Italien - Foto: -/Parco Nazionale Aspromonte/dpa?berschwemmungen in der T?rkei - Foto: ---/IHA/AP/dpa

Rom/Istanbul/Athen - Im Mittelmeerraum schöpfen Griechenland und die Türkei Hoffnung auf eine Besserung der Waldbrandlage, während Italien weiter im Dauereinsatz versucht, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

In der stark von Feuern betroffenen Region Kalabrien im äußersten Süden des italienischen Festlandes sprach die Feuerwehr von einer kritischeren Lage. Dorthin schickte Frankreich drei Löschflugzeuge zur Unterstützung, die zuvor in Griechenland im Einsatz waren, wie der französische Zivilschutz auf Twitter schrieb.

In Kalabrien starben bislang laut Medienberichten vier Menschen im Zusammenhang mit den Bränden. Am Mittwoch verloren demnach zwei Rentner in unterschiedlichen Orten bei Bränden ihr Leben. Vor allem in der Gegend der Metropolitanstadt Reggio Calabria und der Provinz um Catanzaro loderten viele Brände. Stand Donnerstagvormittag waren etwas mehr als 60 Feuerwehrtrupps und 5 Löschflugzeuge im Einsatz.

48,8 Grad auf Sizilien

Unterdessen meldete die Feuerwehr, dass die Lage auf Sizilien unter Kontrolle sei. Über der Insel wabert seit Tagen eine extreme Hitzewelle. Am Mittwoch registrierte eine Messstation in der Provinz um die Stadt Syrakus 48,8 Grad Celsius. Der Wert würde den bisherigen europäischen Temperaturrekord von 48 Grad aus Athen im Jahr 1977 übertreffen, allerdings müsste er dafür offiziell bestätigt werden.

Das Wetter dürfte den Rettern auch in den kommenden Tagen nicht in die Karten spielen. Für Donnerstag und Freitag erwarteten die Meteorologen wieder extreme Temperaturen in einigen Landesteilen. Der Zivilschutz stufte die Waldbrandgefahr auf den großen Inseln Sizilien und Sardinien in weiten Teilen wegen der anhaltenden Trockenheit und teils kräftiger Winde weiter als sehr hoch ein.

Griechenland

In Griechenland konnten die von Waldbränden betroffenen Menschen dagegen wieder etwas aufatmen. Regenfälle in der Nacht zum Donnerstag halfen bedeutend beim Kampf gegen die Brände. Sowohl auf der zweitgrößten Insel Euböa als auch auf der Halbinsel Peloponnes erloschen nach übereinstimmenden Berichten von Reportern vor Ort viele Feuer.

Der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis sagte am Donnerstagmittag, aktuell seien alle Brände unter Kontrolle. Er warnte jedoch, dass die Gefahr damit längst nicht vorbei sei. Die Feuerwehr warnte ebenfalls. In vielen Fällen brenne es noch im Unterholz und neue Brände könnten ausbrechen. Zudem wehten landesweit starke Winde. Alle Feuerwehreinheiten aus mehr als 20 Nationen blieben in höchster Alarmbereitschaft.

In vielen Fällen empfingen Autofahrer die ersten Regentropfen mit Hupkonzerten, wie der Nachrichtensender Skai berichtete. Dürre gilt als Hauptgrund für die verheerenden Brände, bei denen Schätzungen zufolge mehr als 90.000 Hektar Wald und landwirtschaftlich genutztes Land sowie Tausende Häuser zerstört wurden. Unzählige Tiere starben.

Türkei

In der Türkei besserte sich die Lage dagegen etwas. Die Feuerwehr brachte in der südwesttürkischen Provinz Mugla zwei Wochen nach seinem Ausbruch einen Großbrand unter Kontrolle. Sie seien dabei, das Gebiet im Bezirk Köycegiz abzukühlen, schrieb Forstminister Bekir Pakdemirli in der Nacht zu Donnerstag auf Twitter. Zuletzt hatten starke Winde die Löscharbeiten in der Region behindert.

Seit Ende Juli waren in der Türkei mehr als 200 Feuer ausgebrochen, darunter 16 große Waldbrände. Mehr als die Hälfte der 81 Provinzen waren betroffen. Inzwischen wurden die meisten Brände unter Kontrolle gebracht. Besonders in den Küstenprovinzen Antalya und Mugla hat das Feuer große Zerstörung angerichtet. Acht Menschen kamen ums Leben.

Im Norden der Türkei kämpfen Einsatzkräfte unterdessen gegen Überschwemmungen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad kamen am Schwarzen Meer fünf Menschen in den Fluten ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt. Mehr als 600 Menschen wurden demnach aus verschiedenen Regionen in Sicherheit gebracht.

© dpa-infocom, dpa:210810-99-785682/35

@ dpa.de