International, Klima

Schon vor dem heutigen Klimagipfel in Paris haben mehr als 50 internationale Unternehmen mehr Engagement gegen den Klimawandel gefordert.

12.12.2017 - 04:50:06

Signal an Trump - Rund 50 Staats- und Regierungschefs bei Pariser Klimagipfel. Der Gipfel soll auch ein Signal an US-Präsident Donald Trump senden - Trump glaubt nicht an die Erderwärmung.

  • Verkehr in Moskau - Foto: Pavel Golovkin

    Kein Zustand auf Dauer: Verkehrsstau auf einer großen Straße in Moskau, im Hintergrund qualmen große Kraftwerke. Foto: Pavel Golovkin

  • Riesiges Solarkraftwerk - Foto: Abdeljalil Bounhar

    Strom aus Wüstensonne: Das gigantische Solarkraftwerk Noor 3 in der Nähe von Ouarzazate in Marokko. Foto: Abdeljalil Bounhar

  • Smog in Neu Delhi - Foto: Dichter Smog in Neu Delhi: Die Millionenmetropole muss immer öfter zu Notmaßnahmen wie Fahrverboten greifen. Foto: Harish Tyagi

    Dichter Smog in Neu Delhi: Die Millionenmetropole muss immer öfter zu Notmaßnahmen wie Fahrverboten greifen. Foto: Harish Tyagi

  • Solarkraft-Komplex in Marokko - Foto: Teresa Dapp

    So könnte es gehen Bei Ouarzazate in Marokko entsteht der größte Solarkraft-Komplex der Welt. Foto: Teresa Dapp

  • Hilfeschrei - Foto: Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung. Foto: epa

    Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung. Foto: epa

  • Smog in Delhi - Foto: Autos, Motorräder und Rikschas in Neu-Delhi: Nicht nur der Verkehr sorgt in der indischen Hauptstadt für krass überhöhte Schadstoffwerte. Foto: ND-KK

    Autos, Motorräder und Rikschas in Neu-Delhi: Nicht nur der Verkehr sorgt in der indischen Hauptstadt für krass überhöhte Schadstoffwerte. Foto: ND-KK

  • Dürre und Hunger in Kenia - Foto: Stephen Morrison

    Dürre und Hunger in Kenia: Experten sehen auch im Klimawandel Gründe für die Flüchtlingsströme. Foto: Stephen Morrison

  • Eisbär - Foto: David Goldman

    Wie lange hält das Eis noch? Ein Eisbär in der Meerenge Victoria Strait im nördlichen Kanada. Foto: David Goldman

  • Abholzung im Regenwald - Foto: Werner Rudhart

    Abholzung im brasilianischen Regenwald. Foto: Werner Rudhart

  • Flut in Tuvalu - Foto: Kyodo

    Kinder spielen auf einem vom Meerwasser überflutetem Platz in Funafuti, der Hauptstadt des pazifischen Inselstaats Tuvalu. Foto: Kyodo

  • Hilfeschrei - Foto: Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung. Foto: epa

    Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung. Foto: epa

Verkehr in Moskau - Foto: Pavel GolovkinRiesiges Solarkraftwerk - Foto: Abdeljalil BounharSmog in Neu Delhi - Foto: Dichter Smog in Neu Delhi: Die Millionenmetropole muss immer öfter zu Notmaßnahmen wie Fahrverboten greifen. Foto: Harish TyagiSolarkraft-Komplex in Marokko - Foto: Teresa DappHilfeschrei - Foto: Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung. Foto: epaSmog in Delhi - Foto: Autos, Motorräder und Rikschas in Neu-Delhi: Nicht nur der Verkehr sorgt in der indischen Hauptstadt für krass überhöhte Schadstoffwerte. Foto: ND-KKDürre und Hunger in Kenia - Foto: Stephen MorrisonEisbär - Foto: David GoldmanAbholzung im Regenwald - Foto: Werner RudhartFlut in Tuvalu - Foto: KyodoHilfeschrei - Foto: Hilfeschrei: Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung. Foto: epa

Paris - Zwei Jahre nach der Einigung auf das Pariser Klimaabkommen empfängt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron heute bei einem Gipfel mehr als 50 Staats- und Regierungschefs. Das Treffen mit rund 4000 Teilnehmern soll helfen, die weltweiten Klimaschutzbemühungen voranzutreiben.

Der eintägige «One Planet Summit» ist als Signal gedacht, dass auch die Privatwirtschaft beim Kampf gegen den gefährlichen Klimawandel mitzieht. Dazu werden mehrere Ankündigungen erwartet, beispielsweise zu mehr Investitionen in erneuerbare Energien.

Im Pariser Klimaabkommen hatte die Weltgemeinschaft sich das Ziel gesetzt, den durch Treibhausgase verursachten Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad zu beschränken. Die Bundesregierung wird durch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vertreten werden.

Am Tag vor dem Gipfeltreffen hatten mehr als 50 internationale Unternehmen mehr Engagement gegen den Klimawandel gefordert. Unter anderem Adidas, Unilever, H&M, Michelin, Philips, Puma und Virgin bekräftigten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht, den Klimawandel «im Rahmen unserer geschäftlichen Tätigkeiten» zu bekämpfen. Zugleich forderten sie von der Politik Rahmenbedingungen, «die uns einen aktiven Beitrag zur Verwirklichung dieses Ziels ermöglichen».

Aktivisten warnten jedoch davor, sich dabei zu sehr auf den privaten Sektor und auf Banken zu verlassen. «Ohne die Mobilisierung von privaten Geldmitteln und die Wende weg von klimaschädlichen hin zu klimafreundlichen Investitionen wird Klimaschutz nicht gelingen», sagte Sabine Minninger, Klimaexpertin bei Brot für die Welt.

Dennoch müssten für Anpassung an die Folgen des Klimawandels in den ärmsten Ländern weiter öffentliche Mittel bereitgestellt werden. «Die reichen Staaten dürfen sich nicht aus der Verantwortung ziehen.» Bisher hätten sie weniger als 20 Prozent der notwendigen Mittel zugesagt.

Christoph Bals von der Entwicklungsorganisation Germanwatch sagte, man hoffe bei dem Gipfel darauf, dass weitere Staaten der globalen Allianz zum Kohleausstieg beiträten und sich eine Gruppe von Vorreitern verpflichte, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen - also nicht mehr klimaschädliche Treibhausgase auszustoßen, als etwa durch Wälder aus der Atmosphäre geholt werden können.

In Paris sind auch zahlreiche weitere Ankündigungen von Staaten, Unternehmen und anderen Akteuren zu erwarten. So wird damit gerechnet, dass die EU eine Investitionsinitiative vorstellt. Der dpa liegt auch der Entwurf einer Erklärung vor, mit der mehrere Staaten Druck auf die Schifffahrt machen wollen, ihre Emissionen zu senken.

Der Gipfel war auch als Signal nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump angekündigt worden, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Die USA werden bei dem «One Planet Summit» nur auf Botschaftsebene vertreten sein.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!