Handel, Konflikte

Schon im Wahlkampf hat Donald Trump China mit Maßnahmen gegen «unfaire» Handelspraktiken gedroht.

14.08.2017 - 21:54:06

«Alle Optionen auf dem Tisch» - Trump lässt Chinas Handelspraktiken unter die Lupe nehmen. Nun leitete er eine Untersuchung ein, die zu Strafmaßnahmen gegen das Land führen könnte.

Washington - Im Handelsstreit mit China hat US-Präsident Donald Trump die Behörden in Washington angewiesen, die Handelspraktiken Pekings genauer unter die Lupe zu nehmen.

Trump unterzeichnete am Montag in Washington ein entsprechendes Memorandum. «Alle Optionen sind auf dem Tisch», sagte Trump bei der Unterzeichnung des Dokumentes an die Adresse seines Handelsbeauftragten Robert Lighthizer gerichtet. Konkrete Maßnahmen wurden bisher nicht angekündigt.

Trump wirft China seit langem unfaire Handelspraktiken vor. Unter anderem werfe Peking Stahl zu Dumpingpreisen auf den US-Markt. In der vergangenen Woche hatte das US-Handelsministerium Strafmaßnahmen gegen chinesische Alufolien-Importe angekündigt. Chinesische Produzenten wollen sich dagegen wehren. Ferner soll sich Lighthizer ein Bild davon machen, inwieweit China weiterhin im Geschäft mit dem Diebstahl geistigen Eigentums aktiv sei, etwa beim Kopieren von Patenten und bei der Umgehung von Markenschutz.

@ dpa.de

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