Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Prozesse, Kriminalität

Rund vier Monate dauerte der Prozess um den gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna aus Mainz.

10.07.2019 - 09:46:06

Landgericht Wiesbaden - Lebenslange Haft wegen Mordes an 14-jähriger Susanna. Nun hat das Wiesbadener Landgericht den angeklagten Ali B. zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

  • Fall Susanna - Foto: Boris Roessler

    Ali B. hat gestanden, das Mädchen umgebracht zu haben. Foto: Boris Roessler

  • Todesfall Susanna - Foto: Boris Roessler

    Mehr als ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Schülerin will das Landgericht Wiesbaden das Urteil verkünden. Foto: Boris Roessler

Fall Susanna - Foto: Boris RoesslerTodesfall Susanna - Foto: Boris Roessler

Wiesbaden - Wegen des Mordes an der 14-jährigen Schülerin Susanna aus Mainz hat das Landgericht Wiesbaden den Angeklagten Ali B. zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Richter stellten in ihrem Urteil zudem die besondere Schwere der Schuld fest.

Eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ist damit für den irakischen Flüchtling so gut wie ausgeschlossen. Das Landgericht sah es als erwiesen, dass der 22-Jährige Susanna vor mehr als einem Jahr in einem Waldgebiet in der Nähe des Wiesbadener Stadtteils Erbenheim vergewaltigt und ermordet hat.

Die Leiche des Mädchens aus Mainz war am 6. Juni 2018 in einem Erdloch in der Nähe von Bahngleisen gefunden worden. Rund zwei Wochen nach dem Verschwinden von Susanna waren die Einsatzkräfte nach einem Zeugenhinweis auf das Versteck mit dem toten Mädchen gestoßen.

Kurz nach dem Tod von Susanna hatte sich Ali B. mit seiner Familie in seine Heimat abgesetzt. Im kurdisch kontrollierten Nordirak wurde er jedoch wenige Tage danach gefasst und von der Bundespolizei nach Deutschland zurückgebracht. Der Fall hatte eine bundesweite Debatte um die Flüchtlingspolitik ausgelöst.

Mit dem Urteilsspruch folgten die Richter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Vertreter der Anklage hatten dem irakischen Flüchtling vorgeworfen, Susanna erwürgt zu haben, um die Vergewaltigung zu verdecken. Er habe kaltblütig, zielgerichtet und heimtückisch gehandelt. Die Verteidigung hatte keinen konkreten Strafantrag gestellt.

Ali B. hatte zum Prozessauftakt gestanden, das 14-jährige Mädchen umgebracht zu haben. Die Vergewaltigung bestritt er. Bei Susannas Mutter entschuldigte sich der Angeklagte in seinem letzten Wort vor Gericht. In einem weiteren Prozess muss sich der Iraker wegen der Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens verantworten. Dieses Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

«Arbeitsteilige» Bluttaten - Dreifachmord von Hille: «Bemerkenswertes Maß an Brutalität». Einen der Täter hält das Bielefelder Landgericht für einen «Gewohnheitsmörder». Im Prozess zum Dreifachmord von Hille erhalten beide Angeklagten Lebenslang. (Politik, 19.07.2019 - 14:46) weiterlesen...

Spektakulärer Indizienprozess - Dreifachmord von Hille: Lebenslang für beide Angeklagten. Der Dreifachmord von Hille sei von extremer Brutalität geprägt, urteilt das Landgericht Bielefeld. Und stellt die besondere Schwere der Schuld fest. Lebenslange Haftstrafen gegen beide Angeklagte. (Politik, 19.07.2019 - 12:50) weiterlesen...

Dreifachmord von Hille: Lebenslang für beide Angeklagten. Das Landgericht Bielefeld verurteilte den 53-Jährigen wegen Mordes in drei Fällen, den 25 Jahre alten Angeklagten am Freitag wegen zweifachen Mordes. Beim Älteren wurde Sicherungsverwahrung angeordnet. Bielefeld - Im Prozess um den Dreifachmord von Hille in Ostwestfalen sind die beiden Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. (Politik, 19.07.2019 - 10:26) weiterlesen...

Prozess in Bielefeld - Dreifachmord von Hille: Lebenslang für beide Angeklagten Bielefeld - Im Prozess um den Dreifachmord von Hille in Ostwestfalen sind die beiden Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. (Politik, 19.07.2019 - 10:26) weiterlesen...

Fall Lügde: Staatsanwaltschaft legt Revision ein. Das sagte eine Sprecherin der Behörde der dpa. Das Landgericht Detmold hatte gestern einen Mann aus Niedersachsen wegen Beihilfe zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Mit zwei Jahren und neun Monaten hatte die Staatsanwaltschaft eine deutliche höhere Strafe gefordert, bei der keine Bewährung möglich ist. Der 49-Jährige hatte per Webcam in vier Fällen den sexuellen Missbrauch eines Kindes beobachtet und einen Mitangeklagten auch angestiftet. Detmold - Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach dem ersten Urteil im Missbrauchsfall Lügde Antrag auf Revision gestellt. (Politik, 18.07.2019 - 15:52) weiterlesen...

Bewährung für Angeklagten - Staatsanwälte legen Revision gegen erstes Lügde-Urteil ein. Jetzt liegt ein erstes Urteil vor. Angeklagt im Missbrauchsfall Lügde ist hundertfacher Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde. (Politik, 18.07.2019 - 15:50) weiterlesen...