Hilfsorganisationen, Migration

Rom - Dem Rettungs-Boot «Aquarius» droht die nächste Irrfahrt.

12.08.2018 - 13:36:05

«Aquarius» sucht wieder einen sicheren Hafen. Die Helfer haben bei zwei Einsätzen in der libyschen Such- und Rettungszone erneut Flüchtlinge gerettet - 141 Menschen sind an Bord. Jetzt suchen sie einen sicheren Hafen zum Anlegen. Italiens Innenminister Salvini hat sein Land als Anlaufstelle bereits ausgeschlossen. Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée forderten die EU-Staaten auf, dem Schiff einen Hafen zuzuweisen. Bei der letzten Mission der «Aquarius» hatten Italien und Malta dem Schiff die Einfahrt verwehrt.

@ dpa.de

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Flüchtlinge werden verteilt - Malta lässt Rettungsschiff «Aquarius» anlegen. Die Blockade des Schiffs mit mehr als 140 Migranten an Bord soll nun ein Ende haben. Doch eine langfristige Lösung ist nicht in Sicht. Wieder ist ein Rettungseinsatz der «Aquarius» in ein diplomatisches Ringen ausgeartet. (Politik, 15.08.2018 - 18:35) weiterlesen...

«Aquarius» in maltesischen Hafen eingelaufen. Das teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée mit. Das Schiff mit 141 aus Seenot geretteten Menschen an Bord hatte fünf Tage auf hoher See warten müssen, bevor Malta sich gestern bereit erklärte, es einlaufen zu lassen. Zuvor hatten Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien angekündigt, die Geretteten aufzunehmen. Valletta - Das Rettungsschiff «Aquarius» ist nach tagelangem Ausharren auf dem Meer in den Hafen der maltesischen Hauptstadt Valletta eingelaufen. (Politik, 15.08.2018 - 15:52) weiterlesen...

«Aquarius» bekommt offizielle Erlaubnis für Malta. «Nach fünf Tagen im Meer können wir endlich an einem sicheren Hafen anlegen», teilte die Hilfsorganisation SOS Méditerranée auf Twitter mit. Gestern war bekanntgeworden, dass die Migranten nach Malta gebracht werden können. Sie sollen anschließend auf Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt werden. Deutschland nimmt bis zu 50 «Aquarius»-Migranten auf. Valletta - Das Rettungsschiff «Aquarius» hat nun auch offiziell die Erlaubnis bekommen, 141 im Mittelmeer gerettete Migranten nach Malta zu bringen. (Politik, 15.08.2018 - 12:52) weiterlesen...

Malta lässt «Aquarius» anlegen. Die Migranten würden auf Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien verteilt, teilte die Regierung des Inselstaats mit. Das Schiff hatte die Migranten am Freitag von Booten vor der libyschen Küste gerettet. Seitdem warteten die Betreiber des Schiffes - die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen - auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Die Regierung von Malta sprach nun von einem «Entgegenkommen» Maltas, «obwohl es keine rechtliche Verpflichtung dazu» gegeben habe. Valletta - Das Rettungsschiff «Aquarius» mit 141 Migranten an Bord darf auf Malta anlegen. (Politik, 14.08.2018 - 17:06) weiterlesen...

Irrfahrt mit 141 Flüchtlingen - Malta lässt Rettungsschiff «Aquarius» anlegen. Nach Gesprächen zwischen mehreren EU-Staaten gibt es nun nach Angaben der maltesischen Regierung eine Lösung. Vergangenen Freitag hatte die «Aquarius» mehr als 140 Migranten auf dem Mittelmeer gerettet - seitdem wartete sie auf einen sicheren Hafen. (Politik, 14.08.2018 - 16:06) weiterlesen...

«Aquarius» darf auf Malta anlegen. Die Migranten würden anschließend zwischen Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Portugal und Spanien aufgeteilt, teilte die Regierung des Inselstaats am Dienstag mit. Valletta - Das seit Tagen auf See ausharrende Rettungsschiff «Aquarius» mit 141 Migranten an Bord darf auf Malta anlegen. (Politik, 14.08.2018 - 15:42) weiterlesen...