Unwetter, Deutschland

Regen, Regen, Regen - seit Tagen ziehen heftige Unwetter über das Land und fluten Keller und Straßen.

12.06.2018 - 09:08:04

Gewitter und Starkregen - Wieder schwere Unwetter in Süddeutschland. Wieder hat es den Süden Deutschlands getroffen.

  • Unwetter in Karlstein am Main - Foto: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

    Heftiger Regen hat in Karlstein am Main nördlich von Aschaffenburg für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Foto: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

  • Nach dem Unwetter - Foto: Kohls/Sueddeutsche Mediengesellschaft

    Ein Auto wird in Baden-Württemberg aus einer überfluteten Unterführung gezogen. Foto: Kohls/Sueddeutsche Mediengesellschaft

  • Unwetter in Lorch - Foto: Bulling/Sueddeutsche Mediengesellschaft

    Anwohner in Lorch befreien die Straße nach einem Unwetter von Unrat. Foto: Bulling/Sueddeutsche Mediengesellschaft

Unwetter in Karlstein am Main - Foto: Kreisbrandinspektion AschaffenburgNach dem Unwetter - Foto: Kohls/Sueddeutsche MediengesellschaftUnwetter in Lorch - Foto: Bulling/Sueddeutsche Mediengesellschaft

Berlin/Stuttgart - Blitzeinschläge, dicke Hagelkörner, überschwemmte Straßen: Schwere Unwetter haben die Rettungskräfte in Süddeutschland in der Nacht zum Dienstag stark gefordert. Aus der Oberpfalz meldete die Polizei faustgroße Hagelkörner, viele Dächer und Fahrzeuge wurden beschädigt.

In Franken wurden Straßen und Keller überschwemmt. In Regensburg setzte ein Blitz einen Dachstuhl in Brand.

In Baden-Württemberg war besonders die Region südlich und westlich von Stuttgart betroffen. Der Hauptbahnhof der Stadt Reutlingen musste zwischenzeitlich wegen Überflutung gesperrt werden. Ein Baukran wurde unterspült, vom Wasser betroffene Baustromverteiler verursachten einen Stromausfall.

Einen älteren Mann in Kirchheim unter Teck musste die Polizei aus seinem mit Wasser vollgelaufenen Auto befreien: Ein Polizist schlug die Scheibe des Wagens ein und wurde dabei leicht verletzt, der Autofahrer blieb unverletzt.

Für Dienstag rechnen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes mit vereinzelten Gewittern und Starkregen, wieder im Süden.

Bereits am Mittwochabend waren schwere Unwetter über Süd- und Mitteldeutschland gezogen. Sintflutartiger Regen ließ in Südhessen zahlreiche Keller vollaufen. Besonders betroffen war Bürstadt an der Bergstraße. Einige Kellerwohnungen standen hier 60 bis 80 Zentimeter hoch unter Wasser.

Unwetterfolgen auch in Frankreich: Nach einem Erdrutsch entgleiste am Dienstagmorgen ein Vorortzug südwestlich von Paris. Sieben Menschen wurden leicht verletzt, wie der Radionachrichtensender Franceinfo unter Berufung auf Verkehrsministerin Elisabeth Borne berichtete. Der Erdrutsch wurde durch starke Regenfälle ausgelöst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Regierung von Kerala: Schlimmste Flut seit 100 Jahren. Binnen 24 Stunden wurden weitere 27 Todesfälle gemeldet, wie die Behörden mitteilten. Die Zahl der Todesopfer stieg damit auf über 350. Die meisten Opfer ertranken oder kamen bei Erdrutschen um. Regierungschef Narendra Modi versprach Nothilfe. In der auch bei Touristen beliebten Region sind mehr als 40 Flüsse über die Ufer getreten und 80 Dämme gebrochen. Vielerorts gibt es keine Telefonverbindungen und keinen Strom, es besteht Seuchengefahr. Neu-Delhi - Inmitten der schlimmsten Flut seit 100 Jahren sind Hunderttausende Bewohner des südindischen Bundesstaats Kerala vom Wasser eingeschlossen. (Politik, 18.08.2018 - 14:20) weiterlesen...

Land unter. Der südindische Bundesstaat Kerala ist nach Regierungsangaben von der verheerendsten Flut der letzten 100 Jahre getroffen worden. Menschen bringen sich und ihre Habseligkeiten vor den Fluten in Sicherheit. (Media, 18.08.2018 - 12:28) weiterlesen...

«Schlimmste Flut seit 100 Jahren» in Südindien. Neu-Delhi - Der südindische Bundesstaat Kerala ist nach Regierungsangaben von der verheerendsten Flut der letzten 100 Jahre getroffen worden. «80 Dämme sind gebrochen, 324 Menschen gestorben», twitterte Regierungschef Pinarayi Vijayan. Die Lage solle als nationale Katastrophe eingestuft werden, fordert er. Vielerorts stieg das Wasser so hoch, dass zweigeschossige Gebäude überflutet wurden. Mehr als 223 000 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen. Die Menschen in dem auch bei Touristen beliebten Kerala kämpfen seit dem 8. August mit außerordentlich heftigen Monsunregenfällen. «Schlimmste Flut seit 100 Jahren» in Südindien (Politik, 18.08.2018 - 10:54) weiterlesen...

ICEs zwischen Berlin und Ruhrgebiet fahren wieder direkt. Die Umleitung über Braunschweig mit 30 Minuten längerer Fahrzeit sei nach Reparatur der durch das Gewittertief «Oriana» beschädigten Oberleitung nicht mehr erforderlich, teilte die Deutsche Bahn mit. Zunächst könne die Bahnstrecke an dem betroffenen Abschnitt aber nur eingleisig befahren werden, was noch geringfügige Verzögerungen mit sich bringen könne. Berlin - Die nach Sturmschäden in der vergangenen Woche bei Wolfsburg umgeleiteten ICE-Züge zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet können von morgen Vormittag an wieder die gewohnte Strecke fahren. (Politik, 15.08.2018 - 20:52) weiterlesen...

Leichenfund nach Ferienlager-Überschwemmung in Südfrankreich. Die Identität der toten Person sei noch nicht geklärt, sagte eine Sprecherin der Gendarmerie am Abend. Es ist daher noch unklar, ob es sich um den 66 Jahre alten Betreuer des Zeltlagers handeln könnte, der seit Donnerstag vermisst wird. Das Zeltlager eines Vereins aus Leverkusen war am Donnerstag nach schweren Regenfällen überflutet worden. Alle Kinder und Jugendlichen konnten in Sicherheit gebracht werden, sie sind wieder in Deutschland. Nîmes - Vier Tage nach der Überschwemmung eines deutschen Ferienlagers in Südfrankreich ist in der Region eine Leiche gefunden worden. (Politik, 13.08.2018 - 20:34) weiterlesen...

Nach Überschwemmung von Zeltlager zwei Deutsche unter Druck. Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen die beiden Vorsitzenden des Veranstalters eröffnet. Das Ferienlager mit rund 100 Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde St.-Julien-de-Peyrolas war am vergangenen Donnerstag überschwemmt worden. Ein 66 Jahre alter Betreuer aus Köln wird aber noch vermisst. Leverkusen - Die Überschwemmung eines Zeltlagers in Südfrankreich mit Kindern und Jugendlichen aus Leverkusen hat für zwei Verantwortliche juristische Folgen. (Politik, 13.08.2018 - 13:20) weiterlesen...