Unfälle, Luftverkehr

Rauch steigt aus den Überresten eines Flugzeugs auf, auf Bildern sind aufgereihte Leichen zu sehen: Beim Absturz einer Militärmaschine in Algerien sind mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen.

11.04.2018 - 13:39:24

Medienberichte - Mindestens 185 Tote bei Flugzeugabsturz in Algerien

  • Iljushin Il-76 - Foto: Azhar Rahim/Symbol

    Transportmaschine vom Typ Iljuschin IL-76. Ein Flugzeug diesen Typs soll in der algerischen Provinz Blida mit rund 200 Armeeangehörige an Board abgestürzt sein. Foto: Azhar Rahim/Symbol

  • Abgestürztes Militärflugzeug - Foto: ENNAHAR TV/AP

    Das von ENNAHAR TV zur Verfügung gestellte Videostandbild zeigt Rettungskräfte im Einsatz auf dem Boufarik-Militärflughafen. Foto: ENNAHAR TV/AP

Iljushin Il-76 - Foto: Azhar Rahim/SymbolAbgestürztes Militärflugzeug - Foto: ENNAHAR TV/AP

Algier - Beim Absturz eines Militärflugzeuges in Algerien sind dem Verteidigungsministerium des Landes zufolge mindestens 257 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern seien neben den Insassen auch zehn Crew-Mitglieder.

Zuvor hatte bereits der regierungsnahe TV-Sender Ennahar über diese Opferzahl berichtet. Die Transportmaschine vom Typ Iljuschin war Medienberichten zufolge nahe der Hauptstadt Algier abgestürzt. Den Angaben zufolge stürzte die Maschine russischer Bauart kurz nach dem Start in der Provinz Blida im Norden des Landes ab. Die Absturzursache war zunächst unklar.

Auch die Nachrichtenagentur APS bestätigte den Unfall etwa 30 Kilometer südlich von Algier nahe der Luftwaffenbasis Boufarik. Ennahar zeigte Bilder von aufgereihten Leichen auf einer Wiese nahe der Unglücksstelle. Fernsehbilder zeigten Flugzeugteile, aus denen Rauch stieg, und Rettungswagen auf einem Feld.

Weitere gesicherte Informationen gab es zunächst nicht. Das Verteidigungsministerium teilte mit, der Generalsstabschef der algerischen Armee habe den Angehörigen der Opfer sein Beileid ausgesprochen. Er sei zur Absturzstelle gefahren, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen.

In ersten Berichten war zunächst von 200 Armeeangehörigen an Bord des Flugzeugs die Rede gewesen.

@ dpa.de