Lützerath, Klimaaktivisten

Rangeleien zwischen Aktivisten und Polizisten vor Lützerath

02.01.2023 - 13:54:01

Rangeleien zwischen Aktivisten und Polizisten vor Lützerath. Lützerath soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. Ab 10. Januar darf grundsätzlich geräumt werden, doch Klimaaktivisten kündigen Widerstand an. Bei einem «Aktionstraining» kommt es zu Rangeleien.

  • Aktivisten haben Widerstand angekündigt. Hier werden Barrikaden aufgebaut. - Foto: Thomas Banneyer/dpa

    Thomas Banneyer/dpa

  • Lützerath soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. In den Häusern, deren einstige Bewohner weggezogen sind, leben Aktivisten, die um den Ort kämpfen wollen. - Foto: Henning Kaiser/dpa

    Henning Kaiser/dpa

  • Brennende Strohballen, die von Aktivisten angezündet wurden. - Foto: Thomas Banneyer/dpa

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  • Während die Polizei Vorbereitungen zur geplanten Räumung des Dorfes Lützerath trifft, geht ein Aktivist vor einem ehemaligen Bauernhof vorbei. - Foto: Thomas Banneyer/dpa

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  • Lützerath soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. - Foto: Henning Kaiser/dpa

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Aktivisten haben Widerstand angekündigt. Hier werden Barrikaden aufgebaut. - Foto: Thomas Banneyer/dpaLützerath soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. In den Häusern, deren einstige Bewohner weggezogen sind, leben Aktivisten, die um den Ort kämpfen wollen. - Foto: Henning Kaiser/dpaBrennende Strohballen, die von Aktivisten angezündet wurden. - Foto: Thomas Banneyer/dpaWährend die Polizei Vorbereitungen zur geplanten Räumung des Dorfes Lützerath trifft, geht ein Aktivist vor einem ehemaligen Bauernhof vorbei. - Foto: Thomas Banneyer/dpaLützerath soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. - Foto: Henning Kaiser/dpa

Unmittelbar vor dem Braunkohledorf Lützerath ist es am Montag zu Rangeleien zwischen Polizisten und Klimaaktivisten gekommen. Die Aktivisten hätten Böller, Flaschen und Steine auf die Polizei geworfen, berichteten dpa-Reporter vor Ort. Danach beruhigte sich die Situation zunächst wieder. Anschließend zog sich die Polizei zurück.

Zuvor hatten sich Aktivisten hinter einer brennenden Barrikade positioniert. Ein Aktivist des Bündnisses «Letzte Generation» hatte seine linke Hand auf der Zufahrtsstraße festgeklebt.

Polizei: Geplanter Großeinsatz Mitte Januar

Ein Polizeisprecher sagte, die Räumung von Lützerath stehe am Montag noch nicht an. Es würden aber vorbereitende Arbeiten für den geplanten Großeinsatz Mitte Januar ausgeführt. Der Energiekonzern RWE, dem die Häuser und Grundstücke gehören, sperrte nach eigenen Angaben drei Landstraßen ab.

Lützerath südwestlich von Düsseldorf soll zur Kohlegewinnung abgebaggert werden. In den Häusern, deren einstige Bewohner weggezogen sind, leben allerdings Aktivisten, die um den Ort kämpfen wollen. Für das Abbaggern und Verbrennen der Kohle sehen sie keine Notwendigkeit. RWE sagt dagegen, dass Lützerath abgerissen werden müsse, um inmitten der Energiekrise eine sichere Versorgung der Kraftwerke zu gewährleisten.

@ dpa.de