Parteien, Verhaltene

Politiker aus CDU und CSU haben verhalten auf die Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im ZDF reagiert.

12.02.2018 - 07:26:36

Verhaltene Reaktionen auf Merkels Auftritt im ZDF

"Die Kanzlerin hat verstanden", sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) der "Bild" (Montagsausgabe). Sie werde der CDU "ein klares Signal in Richtung personelle Erneuerung vor dem Parteitag geben".

Thüringens CDU-Landeschef Mike Mohring wertete die Ankündigung der "Neuaufstellung der CDU und des Kabinetts" als einen "wichtigen Schritt nach vorn", schreibt die Zeitung weiter. Der CSU-Politiker Peter Gauweiler sagte dem Blatt: "Die Botschaft des Abends: Angela Merkel dankt nicht ab! Zu glauben, sie sei aus dem Spiel, heißt sie zu verkennen. Sie sollte langsam darüber nachdenken, was sie in 50 Jahren gern über sich in den Geschichtsbüchern lesen würde: Eine Herrscherin, die nicht loslassen kann?" Der Finanz-Experte Klaus-Peter Willsch (CDU) zeigte sich enttäuscht: "Der Versuch, mit dem üblichen `weiter so` das schlechte Verhandlungsergebnis und die Wahlschlappe von September schönzureden, hat mich nicht überzeugt. Wir müssen uns in der CDU schon jetzt überlegen, wie wir uns ohne Merkel personell neu aufstellen", sagte Willsch der "Bild". Auch der Haushalts-Politiker und Merkel-Kritiker Olav Gutting zeigte sich nach dem Auftritt Merkels in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" enttäuscht. "Etwas anderes konnte sie ja nicht sagen", sagte Gutting mit Blick auf die Ankündigung, vor dem Parteitag eine verjüngte Kabinetts-Liste zu präsentieren. "Ich gehe dennoch davon aus, dass sie verstanden hat. Der Frust an der Basis über die Ressortverteilung ist jedenfalls enorm", so Gutting weiter. Der Wirtschafts-Politiker Christian von Stetten (CDU) forderte einen neuen Ressortzuschnitt zwischen den Parteien für eine angestrebte erneute Große Koalition: "Ich halte die erpresste Ressortverteilung nach wie vor als große Belastung für die gemeinsame Regierungsarbeit und appelliere an die SPD, einer Korrektur zuzustimmen."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

CDU-MdB Wendt: Ohne ostdeutsches Kabinettsmitglied Nein zu GroKo Sachsens CDU-Bundestagsabgeordneter Marian Wendt will seine Zustimmung zum Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD davon abhängig machen, ob Bundeskanzlerin Angela Merkel einen authentischen CDU-Vertreter Ostdeutschlands auf ihrer Kabinettsliste platziert. (Politik, 24.02.2018 - 05:01) weiterlesen...

CDU-Mitgliedsbeauftragter fordert Basis-Rechte ein Der Bundesmitgliedsbeauftragte der CDU, Henning Otte, hat das Recht der Basis eingefordert, das neue Grundsatzprogramm seiner Partei zu schreiben. (Politik, 24.02.2018 - 05:01) weiterlesen...

Söder sagt SPD historischen Absturz bei Neuwahlen voraus Der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die SPD-Mitglieder eindringlich davor gewarnt, gegen den Koalitionsvertrag mit der Union zu stimmen. (Politik, 24.02.2018 - 03:01) weiterlesen...

Söder heizt Kursdebatte in der Union an Vor dem CDU-Parteitag am Montag hat der designierte bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Union dazu aufgerufen, ihr Profil zu schärfen. (Politik, 24.02.2018 - 01:02) weiterlesen...

Umfrage: FDP- und AfD-Anhängern ist die CDU zu links Die Deutschen sind unentschieden, was die derzeitige politische Positionierung der CDU angeht. (Politik, 24.02.2018 - 00:02) weiterlesen...

Laschet und Bouffier gegen Rechtskurs der CSU Mit Blick auf die beginnende Debatte um das neue Grundsatzprogramm der CDU lehnen die beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Volker Bouffier und Armin Laschet Forderungen der CSU ab, die Union nach rechts zu öffnen, um unzufriedene Wähler einzusammeln. (Politik, 24.02.2018 - 00:02) weiterlesen...