Migration, Flüchtlinge

Paris - Frankreich hat 78 Flüchtlinge aufgenommen, die das Rettungsschiff «Aquarius» Mitte Juni ins spanische Valencia gebracht hatte.

13.07.2018 - 03:36:05

Frankreich nimmt 78 Flüchtlinge von der «Aquarius» auf. Insgesamt hatte das Schiff damals mehr als 600 aus dem Mittelmeer Gerettete an Bord. Italiens neuer Innenminister Matteo Salvini von der fremdenfeindlichen Lega hatte dem Schiff zuvor die Einfahrt in einen italienischen Hafen verweigert. Daraufhin bot sich Spanien an, wo die Menschen schließlich an Land durften. Auch Frankreich hatte sich bereit erklärt, einen Teil der Menschen aufzunehmen. Sie stammten hauptsächlich aus Eritrea und dem Sudan.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Seenotrettung - Italien lässt Migranten an Land - Wurde Europa «erpresst»?. In Libyen spielt sich unterdessen eine neue Tragödie ab. Die Regierung in Rom erzwingt in der Migrationsfrage Zusagen der EU-Partner - und wird für ihr Vorgehen scharf kritisiert. (Politik, 16.07.2018 - 18:21) weiterlesen...

IOM: Vor Rettung der 450 Migranten dramatische Szenen. Etwa 30 Migranten seien von dem Fischerboot ins Wasser gesprungen, so IOM-Sprecher Di Giacomo auf Twitter. Vier Menschen starben. Die Flüchtlinge waren tagelang auf dem Mittelmeer blockiert, weil weder Italien noch Malta sie aufnehmen wollte. Militärschiffe hatten die Menschen am Samstag an Bord genommen. Erst heute - nach Zusagen einiger Länder, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen - durften sie auf Sizilien an Land. Pozzallo - Vor der Rettung von rund 450 Migranten im Mittelmeer haben sich nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) dramatische Szenen abgespielt. (Politik, 16.07.2018 - 17:14) weiterlesen...

Seenotrettung - Italien lässt Bootsflüchtlinge an Land. Und feiert nach der erneuten Blockade von Hunderten Migranten im Mittelmeer einen Erfolg. Die Regierung in Rom pocht in der Migrationsfrage auf Taten der EU-Partner. (Politik, 16.07.2018 - 12:28) weiterlesen...

Steuergelder für «Masterplan» der CSU? Schäuble lässt prüfen. Berlin - Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble lässt prüfen, ob Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer für seinen «Masterplan» zur Asylpolitik unzulässig Ressourcen seines Ministeriums genutzt hat. Die Fraktion der Grünen hatte Schäuble gebeten zu überprüfen, inwiefern Seehofer «in seiner Tätigkeit als Parteivorsitzender» auf Mittel des Ministeriums zurückgegriffen habe. Auf dem Titelblatt einer Fassung des sogenannten Masterplans vom 22. Juni, die Seehofer im CSU-Vorstand verteilt hatte, stand sein Name mit dem Zusatz «Vorsitzender der Christlich-Sozialen Union». Steuergelder für «Masterplan» der CSU? Schäuble lässt prüfen (Politik, 16.07.2018 - 11:46) weiterlesen...

Seenotrettung - Gerettete Flüchtlinge dürfen in Italien an Land. Nachdem den etwa 450 Flüchtlingen verboten wurde italienischen Boden zu betreten, ist das Verbot nun aufgehoben worden. Sie waren mit einem Holzboot im Mittelmeer unterwegs und wurden gerettet. (Politik, 16.07.2018 - 10:16) weiterlesen...

Gerettete Flüchtlinge dürfen in Italien an Land. Die Anlandung habe in Pozzallo auf Sizilien gegen Mitternacht begonnen, berichteten italienische Medien unter Berufung auf Regierungskreise. Zuvor hatten sich Malta, Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland bereit erklärt, Migranten von den Schiffen aufzunehmen. Die etwa 450 Menschen waren am Freitag mit einem Holzboot auf dem Mittelmeer unterwegs und wurden dann auf zwei Militärschiffe gebracht. Rom - Die Flüchtlinge, die auf zwei Rettungsschiffen vor Italien ausgeharrt hatten, dürfen nun an Land. (Politik, 16.07.2018 - 09:48) weiterlesen...