Wahlen, Präsident

Paris - Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat ihren sozialliberalen Kontrahenten Emmanuel Macron als einen Vertreter der Finanzwelt kritisiert.

01.05.2017 - 14:32:06

Tag der Arbeit - Le Pen kritisiert Kontrahenten Macron

  • Emmanuel Macron - Foto: Martin Bureau

    Der französische Präsidentschaftskandidat nutzt den 1. Mai für große Kundgebungen. Foto: Martin Bureau

  • Le Pen - Foto: Thibault Camus

    Jean-Marie Le Pen während einer Kundgebung zum Tag der Arbeit in Paris. Foto: Thibault Camus

  • 1. Mai in Paris - Foto: Thibault Camus

    Teilnehmer einer rechten Kundgebung zum Tag der Arbeit schwenken in Paris Flaggen mit der Aufschrift «The French party». Foto: Thibault Camus

Emmanuel Macron - Foto: Martin BureauLe Pen - Foto: Thibault Camus1. Mai in Paris - Foto: Thibault Camus

«Ich rufe Euch auf, ... die Arroganz und die Herrschaft des Geldes zu verhindern», sagte Le Pen am Montag in Villepinte bei Paris vor tausenden Anhängern.

Bei der französischen Präsidentenwahl fällt am kommenden Sonntag die Entscheidung zwischen der Rechtspopulistin Le Pen und Macron. Der frühere Wirtschaftsminister und Europafreund Macron gilt in Umfragen als Favorit. Le Pen lehnt die EU ab und will aus dem Euro aussteigen.

Die Finanzwelt habe ein Gesicht - es sei Macron, fuhr Le Pen fort. Der Kandidat werde von Milliardären unterstützt. Macron sei ein Bankier, der bisher nie gewählt worden sei.

Macron war Investmentbanker, bevor ihn der sozialistische Präsident François Hollande 2012 als Topmitarbeiter in den Élyséepalast holte. Von 2014 bis 2016 amtierte Macron unter Hollande als Wirtschaftsminister.

Zuvor hatte Front-National-Gründer Jean-Marie Le Pen den Nationalismus verteidigt. «Der Nationalismus ist die Liebe der Nation», sagte der 88 Jahre alte Vater der Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen am Montag vor dem Denkmal der französischen Nationalheldin Jeanne d'Arc in Paris. Er legte dort - wie schon in früheren Jahren - einen Kranz nieder.

Jean-Marie Le Pen war aus der Partei geworfen worden, ist aber nach einer richterlichen Entscheidung immer noch FN-Ehrenvorsitzender. Marine Le Pen war bei dem Auftritt vor mehreren hundert Anhängern nicht anwesend. Sie vertritt ein Programm, das auf eine Abschottung Frankreichs und auf Protektionismus hinausläuft. So will sie die Franzosen über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen.

Der sozialliberale Kandidat Emmanuel Macron gedachte an der Seine-Brücke Pont du Carrousel des jungen Marokkaners Brahim Bouarram, der 1995 von Menschen ermordet wurde, die der extremen Rechten nahestanden.

Macron und Marine Le Pen stehen sich am Sontag (7. Mai) im Endduell der Wahl gegenüber. Umfragen sagen dabei einen Sieg des Ex-Ministers Macron voraus.

@ dpa.de

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