International, Deutschland

Paris - Der neue Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) ist keine 24 Stunden nach seiner Ernennung zu seinem ersten Antrittsbesuch in Paris eingetroffen.

28.01.2017 - 11:40:05

Thema: Zukunft der EU - Außenminister Gabriel zu Antrittsbesuch in Paris. Dort will er mit seinem Kollegen Jean-Marc Ayrault über die Zukunft der Europäischen Union und andere internationale Themen sprechen.

  • Gabriel in Paris - Foto: Kay Nietfeld

    Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bei seiner Ankunft am Flughafen Le Bourget in Paris. Foto: Kay Nietfeld

  • Gabriel in Paris - Foto: Kay Nietfeld

    Außenminister Gabriel wird in Paris von seinem französischen Amtskollegen Ayrault empfangen. Foto: Kay Nietfeld

  • Gabriel in Paris - Foto: Kay Nietfeld

    Sigmar Gabriel und sein Amtskollegen Jean-Marc Ayrault bei einem ersten Gespräch in Paris. Foto: Kay Nietfeld

  • Begrüßung - Foto: Kay Nietfeld

    Bundesaußenminister Sigmar Gabriel wird von seinem französischen Amtskollegen Jean-Marc Ayrault empfangen. Foto: Kay Nietfeld

Gabriel in Paris - Foto: Kay NietfeldGabriel in Paris - Foto: Kay NietfeldGabriel in Paris - Foto: Kay NietfeldBegrüßung - Foto: Kay Nietfeld

Vizekanzler Gabriel war am Freitag vom Wirtschaftsministerium ins Auswärtige Amt gewechselt - als Nachfolger von Frank-Walter Steinmeier, der Bundespräsident werden will. In seiner Antrittsrede hatte der neue Außenminister die Europapolitik zu einem Schwerpunkt seiner Amtszeit erklärt.

Steinmeier war erst am Donnerstag zu einem Abschiedsbesuch bei Ayrault in Paris. Am Freitag hatte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten François Hollande in Berlin getroffen.

In seinem neuen Amt will sich Gabriel für die europäische Idee und respektvolle Beziehungen zu den USA stark machen. «Das europäische Einigungswerk steht auf dem Spiel», sagte Gabriel am Freitag bei seiner Antrittsrede vor Hunderten Diplomaten im Auswärtigen Amt. Wahlkampf wolle er in seiner Funktion als Außenminister nicht machen.

Gabriel sagte, Europa bleibe das größte Zivilisationsprojekt des 20. Jahrhunderts. In keiner Region der Welt könne man freier, demokratischer und sicherer leben. «Wir werden um dieses Europa kämpfen», sagte er.

Der 57-Jährige warb zugleich für eine respektvolle Zusammenarbeit mit den USA - auch unter dem neuen Präsidenten Donald Trump. «Was immer in den USA für Töne zu uns herüberschallen, für uns muss es eine Orientierung bleiben», sagte Gabriel. «Unsere Hand sollte ausgestreckt bleiben.» Deshalb wolle er auch bald seinen künftigen Amtskollegen Rex Tillerson sprechen. Der bisherige Öl-Manager soll Außenminister von Trump werden.

@ dpa.de

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