Wahlen, Präsident

Paris - Der Mitte-Links-Politiker Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen haben die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl nach ersten Hochrechnungen gewonnen.

23.04.2017 - 20:20:05

Frankreich - Macron und Le Pen gehen in Stichwahl ums Präsidentenamt

  • Ausnahmezustand - Foto: Kay Nietfeld

    Nach den Terroranschlägen der vergangenen Jahre findet die Wahl erstmals unter den Bedingungen des Ausnahmezustands statt. Foto: Kay Nietfeld

  • Wahlplakate - Foto: Kay Nietfeld

    Wahlplakate mit den Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahl in Frankreich. Foto: Kay Nietfeld

  • Wen wird er wählen? - Foto: Emilio Morenatti

    Wen wird er wählen? Ein Mann nimmt in einem Wahllokal der französischen Hauptstadt einen Stimmzettel in die Hand. Foto: Emilio Morenatti

  • Stimmabgabe Marine Le Pen - Foto: Kay Nietfeld

    Die Spitzenkandidatin der Front National, Marine Le Pen, gibt in Henin-Beaumont ihren Wahlschein ab. Foto: Kay Nietfeld

  • Wahlscheine - Foto: Kay Nietfeld

    Umschläge mit abgegebenen Wahlscheinen in einem Wahllokal im französischen Henin-Beaumont. Foto: Kay Nietfeld

  • Femen-Aktivistinnen - Foto: Stringer

    In der Nähe des Wahllokals, in dem Le Pen ihre Stimme abgab, demonstrierten Femen-Aktivistinnen gegen die Rechtspopulistin. Foto: Stringer

  • Front National - Foto: Kay Nietfeld

    Anhänger der Spitzenkandidatin des Front National, Marine Le Pen, feiert. Foto: Kay Nietfeld

  • Le Pen und Macron - Foto: Stimmzettel für Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Foto: Kay Nietfeld

    Stimmzettel für Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Foto: Kay Nietfeld

  • Macron - Foto: Christophe Ena

    Macron erhielt die meisten Stimmen. Foto: Christophe Ena

  • Marine Le Pen - Foto: Frank Augstein

    Das gute Ergebnis Le Pens ist für viele Franzosen und Europäer ein Schock. Foto: Frank Augstein

Ausnahmezustand - Foto: Kay NietfeldWahlplakate - Foto: Kay NietfeldWen wird er wählen? - Foto: Emilio MorenattiStimmabgabe Marine Le Pen - Foto: Kay NietfeldWahlscheine - Foto: Kay NietfeldFemen-Aktivistinnen - Foto: StringerFront National - Foto: Kay NietfeldLe Pen und Macron - Foto: Stimmzettel für Marine Le Pen und Emmanuel Macron. Foto: Kay NietfeldMacron - Foto: Christophe EnaMarine Le Pen - Foto: Frank Augstein

Wie die Sender France 2 und TF1 am Sonntag berichteten, konnten der Ex-Wirtschaftsminister und die Chefin der rechtsextremen Front National (FN) sich für die Stichwahl am 7. Mai qualifizieren.

Macron lag laut France 2 mit 23,7 Prozent vor Le Pen mit 21,7 Prozent. Die Hochrechnung von TF1 sah beide Kandidaten auf Augenhöhe mit 23 Prozent. Die 48-Jährige Le Pen schnitt damit wesentlich besser ab als vor fünf Jahren, als sie im ersten Wahlgang 17,9 Prozent der Stimmen geholt hatte.

Das gute Ergebnis Le Pens ist für viele Franzosen und Europäer ein Schock. Denn die FN-Chefin will die Euro-Währung in Frankreich abschaffen und ihre Mitbürger über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen. Der entscheidende zweite Wahlgang am 7. Mai dürfte damit auch zu einer Abstimmung über Europa werden. Macron, Chef der politischen Bewegung «En Marche!» (Auf dem Weg), ist europafreundlich eingestellt.

Ein Sieg Le Pens in der Stichwahl in zwei Wochen wäre nach dem Brexit-Votum und dem Triumph von Donald Trump in den USA der dritte große Erfolg von nationalistischen Populisten.

Etwa 47 Millionen Franzosen waren zur Wahl des Nachfolgers von Präsident François Hollande aufgerufen. Insgesamt wollten elf Kandidaten den Sozialisten beerben. Hollande hatte sich nicht mehr für eine weitere Amtszeit beworben. Der französische Staatschef hat weitreichende Machtbefugnisse und amtiert fünf Jahre.

@ dpa.de

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