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Neue Osnabr?cker Zeitung

Osnabr?ck - Krebshilfe: Steuern auf Tabakprodukte und E-Zigaretten deutlich erh?hen Vorstand Nettekoven kritisiert Werbeverbot als l?ckenhaft - An diesem Freitag (18.

17.09.2020 - 12:37:25

Krebshilfe: Steuern auf Tabakprodukte und E-Zigaretten deutlich erh?hen. 9.) Abstimmung im Bundesrat Osnabr?ck. Die Deutsche Krebshilfe kritisiert das am Freitag auf der Tagesordnung des Bundesrats stehende Tabakwerbeverbot als unzureichend.

Osnabr?ck - Krebshilfe: Steuern auf Tabakprodukte und E-Zigaretten deutlich erh?hen

Vorstand Nettekoven kritisiert Werbeverbot als l?ckenhaft - An diesem Freitag (18. 9.) Abstimmung im Bundesrat

Osnabr?ck. Die Deutsche Krebshilfe kritisiert das am Freitag auf der Tagesordnung des Bundesrats stehende Tabakwerbeverbot als unzureichend. Der Vorstandsvorsitzende Gerd Nettekoven sprach gegen?ber der "Neuen Osnabr?cker Zeitung" von einem "sp?ten Verbot mit L?cken". Zugleich appellierte er an die Bundesregierung, zeitnah weitere, l?ngst ?berf?llige Ma?nahmen der Tabakpr?vention umzusetzen. Dazu geh?ren nach seinen Worten insbesondere deutlich h?here Steuern f?r Tabakprodukte und E-Zigaretten.

Nach der Anfang Juli vom Bundestag beschlossenen Vorlage gilt ab 2022 ein Werbeverbot auf Au?enfl?chen wie Plakatw?nden oder Haltestellen - allerdings zun?chst nur f?r herk?mmliche Tabakprodukte. F?r Tabakerhitzer greift das Au?enwerbeverbot ab dem Jahr 2023, ein Jahr sp?ter ist dann auch die Au?enwerbung f?r E-Zigaretten verboten. Nettekoven sprach von Schlupfl?chern und betonte: "Hier h?tten wir uns deutlich k?rzere Fristen gew?nscht."

Sorgen bereiten der Krebshilfe au?erdem die weiterhin bestehenden Ausnahmen. Nettekoven: "Auch wenn das Gesetz in vier Jahren vollst?ndig umgesetzt sein soll, werden die Produkte ?ffentlich auch in Zukunft pr?sent beworben: In Kinos bei Filmen ohne Jugendfreigabe sowie an Verkaufsorten, zu denen nicht nur Fachgesch?fte z?hlen, sondern auch Tankstellen, Superm?rkte und Schreibwarenl?den."

Unangetastet bleibe zudem das pers?nliche Bewerben im Rahmen von Konzerten, Veranstaltungen und in den sozialen Medien, f?gte Nettekoven hinzu. Er betonte, die Deutsche Krebshilfe habe sich immer f?r ein umfassendes und vollst?ndiges Werbeverbot eingesetzt und werde dies auch in Zukunft einfordern.

J?hrlich sterben laut Nettekoven etwa 120.000 Betroffene bundesweit an den Folgen ihrer Nikotinsucht. Rauchen sei der gr??te vermeidbare Krebsrisikofaktor. 14 Krebsarten w?rden nachweislich durch den Konsum von Tabakprodukten beg?nstigt, warnt die Krebshilfe.

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