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Neue Osnabr?cker Zeitung

Osnabr?ck - Kinderhilfswerk-Pr?sident vor Corona-Gipfel: Kinder m?ssen jetzt zuerst dran sein Thomas Kr?ger pl?diert f?r baldige ?ffnung von Kitas und Schulen - "Es wird nicht hinreichend abgewogen" Osnabr?ck.

06.02.2021 - 03:07:17

Kinderhilfswerk-Pr?sident vor Corona-Gipfel: Kinder m?ssen jetzt zuerst dran sein

Osnabr?ck - Kinderhilfswerk-Pr?sident vor Corona-Gipfel: Kinder m?ssen jetzt zuerst dran sein

Thomas Kr?ger pl?diert f?r baldige ?ffnung von Kitas und Schulen - "Es wird nicht hinreichend abgewogen"

Osnabr?ck. In der Debatte um Lockerungen der Corona-Ma?nahmen fordert der Pr?sident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Kr?ger, die Bed?rfnisse von Kindern st?rker zu ber?cksichtigen. "Wenn es um Lockerungen geht, m?ssen die Kinder zuerst dran sein. Bisher kann nicht davon ausgegangen werden, dass Kinder die Hauptinfektionstreiber sind, daher m?ssen die Schulen und Kitas umgehend wieder ?ffnen, wenn die Pandemielage es zul?sst", sagte Kr?ger im Interview mit der "Neuen Osnabr?cker Zeitung". Aus seiner Sicht werde bislang nicht ausreichend zwischen Gesundheitsschutz und Gefahren durch den Lockdown abgewogen. "Der Gesundheitsschutz vor dem Virus hat gerade Priorit?t vor allen anderen Gefahren, die durch den Lockdown entstehen. Da wird nicht hinreichend abgewogen. Die Abw?gung aus kinderrechtlicher Perspektive muss von der Politik jetzt st?rker gemacht werden als bislang in der Pandemie", fordert der Kinderhilfswerk-Pr?sident.

Die Pandemie sei "schlimm f?r Kinder, weil sie in ihrem Bewegungsfreiraum eingeschr?nkt sind, weil Ungleichheiten sich verst?rken und weil es einfach eine Dauer-Stress-Situation ist". Das betreffe vor allem Kinder, die in beengten Verh?ltnissen leben und im Homeschooling nicht ?ber die technische Ausstattung verf?gen oder sich diese mit ihren Geschwistern teilen m?ssen. "Wir kennen die derzeitige Dunkelziffer der Gewalt gegen Kinder nicht. Es gibt aber Anzeichen daf?r, dass durch die Drucksituation eine Menge problematischer Dinge passieren, die durch abwesende Ansprechpersonen f?r Kinder unbemerkt bleiben. Das macht uns Kinder-Verb?nden gro?e Sorgen", so Kr?ger weiter.

Aus Sicht des Kinderhilfswerks ist mit dramatischen Folgen des Lockdowns f?r Kinder zu rechnen. "Ich bef?rchte, dass wir es mit einer Generation zu tun bekommen, die R?ckschl?ge bei Bildung, sozialen Kompetenzen und ihrem Selbstbewusstsein erleidet. Wenn Kinder sich in einer solchen Krisensituation nicht beteiligen k?nnen und nur ?ber sie entschieden wird, wird das eine Hypothek sein, die wir als Gesellschaft m?glicherweise teuer bezahlen werden", so Kr?ger in der NOZ.

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Pr?sident der Kinderhilfswerks fordert: Umfassende Kinderrechte m?ssen ins Grundgesetz

Thomas Kr?ger h?lt Entwurf der Gro?en Koalition f?r unzureichend - "Nur ein Papiertiger"

Osnabr?ck. Der Pr?sident des Kinderhilfswerks, Thomas Kr?ger, hat den Entwurf der Gro?en Koalition f?r Kinderrechte im Grundgesetz als "Papiertiger" kritisiert. "Das Kindeswohl muss entsprechend der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen vorrangig ber?cksichtigt werden. Sonst ist die ?nderung nur ein Papiertiger", sagte Kr?ger im Interview mit der "Neuen Osnabr?cker Zeitung" (NOZ). Die Pandemie f?hre vor Augen, "wie relevant und unverzichtbar Kindergrundrechte sind", so Kr?ger. "Wenn wir immer nur ?ber Kinder reden und ?ber sie entscheiden, ist das falsch. Kinder werden erwachsen, und in diesem Prozess m?ssen sie bereits ihre eigenen Grundrechte erfahren und erleben k?nnen", fordert der Kinderhilfswerk-Pr?sident. Die Vorrangstellung des Kindeswohls werde derzeit nicht ?berall garantiert. Auch dem Kinderrecht auf Beteiligung werde nicht entsprochen. "Ich erhoffe mir von der Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz langfristig Fortschritte darin, Kinder und ihre Stellung in der Gesellschaft zu st?rken", sagte Kr?ger der NOZ.

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