Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Neue Osnabr?cker Zeitung

Osnabr?ck - DGB: Beim Kurzarbeitergeld noch einmal nachlegen Vorstand Anja Piel: "Gesetzliche Aufstockung bis Ende 2022 verl?ngern" - Modell f?r 1,5 Millionen neue Stellen in haushaltsnahen Dienstleistungen Osnabr?ck.

22.08.2020 - 03:07:15

DGB: Beim Kurzarbeitergeld noch einmal nachlegen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dr?ngt auf weitere Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld.

Osnabr?ck - DGB: Beim Kurzarbeitergeld noch einmal nachlegen

Vorstand Anja Piel: "Gesetzliche Aufstockung bis Ende 2022 verl?ngern" - Modell f?r 1,5 Millionen neue Stellen in haushaltsnahen Dienstleistungen

Osnabr?ck. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) dr?ngt auf weitere Verbesserungen beim Kurzarbeitergeld. DGB-Vorstand Anja Piel sagte der "Neuen Osnabr?cker Zeitung": "Der Gesetzgeber muss hier nachlegen. Denn ein Ende der Corona-Krise ist nicht abzusehen." Nach den Worten von Piel reicht es nicht aus, die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes - wie derzeit von vielen Seiten gefordert - auf 24 Monate zu verl?ngern. Sie betonte: "Auch die gesetzliche Aufstockung ist weiterhin wichtig." Diese Regelung sollte bis Ende 2022 verl?ngert werden, so die Gewerkschafterin. Die Aufstockung ist derzeit bis Ende des Jahres befristet. Das Kurzarbeitergeld wird danach in bestimmten F?llen ab dem vierten Bezugsmonat auf 70 Prozent erh?ht, beziehungsweise auf 77 Prozent f?r Betroffene mit Kindern. Ab dem siebten Monat sind es 80 beziehungsweise 87 Prozent. Regul?r betr?gt das Kurzarbeitergeld 60 beziehungsweise 67 Prozent des entfallenden Nettolohns.

Piel dr?ngte zudem darauf, Sonderzahlungen f?r Besch?ftigte bis zu einem Betrag von 1500 Euro weiterhin von Steuern und Sozialversicherungsbeitr?gen freizustellen. Auch diese Regelung sollte nach ihren Worten ?ber Ende 2020 hinaus gelten. "Dies w?re ein wichtiges Signal, dass die Besch?ftigten nicht alleingelassen werden."

Um neue Impulse f?r die Belebung des Arbeitsmarktes zu setzen, pl?dierte die Gewerkschafterin unter anderem daf?r, "endlich Zusch?sse f?r die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen einzuf?hren, wie es im Koalitionsvertrag vereinbart ist". In Deutschland nehmen laut Piel mehr als 3,5 Millionen Haushalte solche Dienstleistungen wie Kinderbetreuung, Reinigungs- und Haushaltshilfen in Anspruch. "Da gibt es jede Menge Arbeit, die heute aber oft nicht sozialversichert ist." Als Vorbild nannte Piel Belgien: Durch ein Gutscheinverfahren seien dort binnen zehn Jahren in den haushaltsnahen Dienstleistungen 145 000 regul?re Stellen entstanden. "In Deutschland w?ren so nach Berechnungen des DGB 1,5 Millionen regul?re Vollzeitstellen m?glich. Da sehen wir eine gro?e Chance f?r viele neue Jobs. Zugleich bek?mpft man so Schwarzarbeit sowie Minijobs", betonte die Gewerkschafterin.

Pressekontakt:

Neue Osnabr?cker Zeitung Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/4686206 Neue Osnabr?cker Zeitung

@ presseportal.de