Deutschland, Brennpunkte

Offenbach - Nachdem in den vergangenen Wochen Tief nach Tief über Deutschland gezogen ist, kündigt sich zur Mitte der kommenden Woche der Frühling an.

17.03.2019 - 13:50:06

Noch zwei Tage Nässe und Kälte - Vor dem Frühling kommt «launiges Aprilwetter»

«Die stürmischen Zeiten neigen sich nun langsam dem Ende entgegen», sagte Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach. Vorher werde es aber noch einmal kalt: In der Nacht zum Montag fallen die Temperaturen auf Werte zwischen 0 und 5 Grad. Vielerorts regnet es, in den Alpen fällt Schnee bis in die Täler.

Am Montag wechseln sich Regen-, Schnee- und Graupelschauer ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf bis zu 200 Meter. «Blitz und Donner runden das launige Aprilwetter ab», sagte Übel. Bei Temperaturen von bis zu 10 Grad zeigt sich auch die Sonne ab und an.

In der Nacht zum Dienstag fallen die Temperaturen auf Werte zwischen 4 und minus 5 Grad. Vielerorts kann es glatt werden. An den Alpen und den Nordrändern der Mittelgebirge rechnen die Meteorologen mit Schneeschauern, die zum Dienstag aber abklingen sollen.

Im Tagesverlauf zeigt sich dann immer öfter die Sonne, vor allem an der Nordsee und im Westen Deutschlands. Mit bis zu 11 Grad erreichen die Temperaturen an Rhein und im Emsland ihre Höchstwerte.

Während es am Mittwoch in der Nordhälfte meist bewölkt bleibt, scheint in der Mitte und im Süden Deutschlands die Sonne. Bei Temperaturen zwischen 9 und 14 Grad, im höheren Bergland 6 Grad, bleibt es meist trocken. Zum Wochenende sollen die Temperaturen weiter steigen. «Wahrscheinlich kann sich das Frühlingshoch halten», sagte der DWD-Meteorologe.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

THW hilft mit Trinkwasser - Not nach Zyklon in Afrika überwältigend. Hunderte Tote gibt es, hunderttausende Bedürftige. Kleine Kinder irren allein herum. Das deutsche THW hilft jetzt mit Trinkwasser. Jeden Tag kommen neue Hiobsbotschaften aus dem Katastrophengebiet. (Politik, 24.03.2019 - 13:44) weiterlesen...

Zahl der «Idai»-Todesopfer übersteigt 600. In Mosambik kamen demnach mindestens 417 Menschen ums Leben, in Simbabwe 139 und in Malawi 59, sagte ein Sprecher des UN-Nothilfebüros in Genf. Die Zahlen stammten von den Regierungen, betonte er. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef geht davon aus, dass mindestens 1,8 Millionen Menschen betroffen sind. Genf - Nach dem verheerenden Zyklon «Idai» ist die Zahl der Todesopfer in Südostafrika nach Angaben der Regierungen der drei betroffenen Länder auf mehr als 600 gestiegen. (Politik, 23.03.2019 - 12:48) weiterlesen...

THW schickt Katastrophenhelfer nach Mosambik. Laut THW fliegt heute ein neunköpfiges Team einer Schnell-Einsatz-Einheit von Frankfurt in die Stadt Beira. Aufgabe des Teams sei es, Engpässe in der Trinkwasserversorgung zu überbrücken. Das UN-Kinderhilfswerk Unicef warnt vor der Ausbreitung übertragbarer Krankheiten. Die Überschwemmungen, die überfüllten Notunterkünfte, mangelnde Hygiene, stehendes Wasser und unsauberes Trinkwasser erhöhen das Risiko von Cholera, Malaria und Durchfall, heißt es. Frankfurt/Main - Das Technische Hilfswerk schickt Hilfskräfte in die von Zyklon «Idai» verwüsteten Flutgebiete in Mosambik. (Politik, 23.03.2019 - 11:48) weiterlesen...