Deutschland, Brennpunkte

Offenbach - Der April macht weiter Kapriolen: Nach einer Wetterberuhigung am Freitag kann es bereits am Samstag wieder bis in tiefe Lage schneien.

19.04.2017 - 15:26:06

Wintereinbruch - Kein Ende des wechselhaften Aprilwetters in Sicht. An Nord- und Ostsee muss mit Sturmböen gerechnet werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach ankündigte.

  • Wintereinbruch in Bayern - Foto: Tobias Hase

    Keine Frühlingsgefühle: Bei Hofolding in Bayern müssen sich die Autofahrer mit winterlichen Straßenverhältnissen arrangieren. Foto: Tobias Hase

  • Schnee in Frankfurt - Foto: Arne Dedert

    Aprilwetter: Ein Radfahrer und eine Fußgängerin in Frankfurt am Main im Schneetreiben. Foto: Arne Dedert

  • Begeisterung im Schnee - Foto: Frank Rumpenhorst

    Zumindet Labrador Herrmann, hier auf dem Großen Feldberg im Taunus, kann dem frisch gefallenen Schnee einiges abgewinnen. Foto: Frank Rumpenhorst

  • Kalte Schönheit - Foto: Felix Kästle

    Kalte Schönheit: Schnee liegt bei Obereschach in Baden-Württemberg auf den teils geöffneten Apfelblüten. Foto: Felix Kästle

Wintereinbruch in Bayern - Foto: Tobias HaseSchnee in Frankfurt - Foto: Arne DedertBegeisterung im Schnee - Foto: Frank RumpenhorstKalte Schönheit - Foto: Felix Kästle

Eine Rekordkälte werde es trotz strenger Nachtfröste diese Woche jedoch nicht geben, sagte Meteorologe Sebastian Schappert. «Kalte Luftvorstöße sind im April keine Seltenheit.» Die Zugspitze meldete in der Nacht zum Mittwoch minus 17 Grad. 2003 wurden dort am 7. April minus 24 Grad gemessen.

Am Donnerstag gibt es vom Bayrischen Wald bis zu den Alpen noch einzelne Schauer, die über 500 Meter als Schnee fallen. Im Rest des Landes scheint dagegen häufiger die Sonne, ehe im Verlauf des Nachmittags das nahende Sturmtief «Quentin» dem Norden dichtere Wolken bringt. Es bleibt trocken. Die Temperatur steigt auf 9 bis 13, im Osten und Südosten auf 5 bis 10 Grad.

Die Nacht zum Freitag bleibt im Norden unter den Wolken mit 6 bis 0 Grad weitgehend frostfrei, ansonsten geht die Temperatur auf plus 1 bis minus 6 Grad zurück. Am Alpenrand kann auch strenger Frost nicht ausgeschlossen werden.

Am Freitag ist es im Süden und Südwesten vielfach sonnig und trocken. Sonst ist es wechselnd, teils auch stärker bewölkt. Die Höchstwerte liegen zwischen 10 und 15 Grad.

Am Wochenende ist dann wieder alles dabei, was der April zu bieten hat: Von Regen- und Schnee- bis zu Graupelschauern und einzelnen Gewittern sowie zeitweiligem Sonnenschein. Auch in der kommenden Woche zeigen laut DWD einige Wettermodelle, dass es nach kurzer Beruhigung wechselhaft weitergeht.

@ dpa.de

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