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Unwetter, Verkehr

Norddeutschland stehen Tage mit viel Neuschnee bevor: Der Deutsche Wetterdienst hat nun eine amtliche Gefahrenmitteilung veröffentlicht.

06.02.2021 - 13:14:09

Wintereinbruch im Norden - Wetterdienst warnt vor extremem Schneefall und Verwehungen. Die Bahn stellt vorsorglich erste Verbindungen ein. Im Süden hingegen ist von Winter keine Spur.

  • Wintereinbruch steht bevor - Foto: Sina Schuldt/dpa

    Eine Radfahrerin f?hrt durch den verschneiten B?rgerpark in Bremen. Foto: Sina Schuldt/dpa

  • Bad im Englischen Garten - Foto: Peter Kneffel/dpa

    S?ddeutschland bekommt durch den F?hn dagegen wohl deutliche Plusgrade: Im Englischen Garten in M?nchen k?nnte es f?r Hartgesottene f?r ein erneutes Bad im Bach reichen. Foto: Peter Kneffel/dpa

  • Hochwasser am Rhein - Foto: Henning Kaiser/dpa

    Niederschl?ge und Tauwetter in den Bergen sorgen zugleich vielerorts f?r Hochwasser - hier am Rhein in K?ln, wo ein Frachter zwangsweise ankern muss. Foto: Henning Kaiser/dpa

  • Winterwetter in Sachsen-Anhalt - Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

    Raureif hat sich am fr?hen Samstagmorgen im Harz gebildet. Im Norden und Osten werden deutliche Minustemperaturen sowie Schnee und Glatteis erwartet. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

  • Winterwetter in Bayern - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

    In den bayerischen Alpen - hier am Kreuzeck bei Garmisch-Partenkirchen - k?nnen Wanderer und Skitourengeher die Sonne genie?en. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wintereinbruch steht bevor - Foto: Sina Schuldt/dpaBad im Englischen Garten - Foto: Peter Kneffel/dpaHochwasser am Rhein - Foto: Henning Kaiser/dpaWinterwetter in Sachsen-Anhalt - Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpaWinterwetter in Bayern - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Offenbach - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor extremem Schneefall und Schneeverwehungen in Teilen Deutschlands an diesem Wochenende bis in die Nacht zum Montag.

Vor allem in der nördlichen Mitte Deutschlands sei von Samstagabend bis in die Nacht zum Montag mit 15 bis 40 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen bis über einen Meter zu rechnen, gab der DWD in einer amtlichen Gefahrenmitteilung bekannt. Straßen und Schienenwege könnten durch extreme Schneeverwehungen unpassierbar werden. Es bestehe die Gefahr von Schneebruch. «Fahren Sie nur mit Winterausrüstung und vermeiden Sie grundsätzlich Autofahrten!», hieß es in der Warnmeldung.

Im Norden sind am Samstag vorsorglich bereits einige Bahn-Verbindungen im Fernverkehr eingestellt worden. Laut Mitteilung der Deutschen Bahn werden am Samstag und Sonntag alle Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Kiel, Hamburg und Lübeck sowie zwischen Hamburg und Westerland gestrichen. Ebenfalls von den Anpassungen betroffen ist die Verbindung zwischen Hamburg und Rostock/Stralsund/Binz. Hier werde der Fahrplan am Wochenende stark ausgedünnt. Auch im Regionalverkehr etwa in Nordrhein-Westfalen ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Deutschland stehen ungewöhnliche Wetter-Extreme bevor. Während dem Norden sehr winterliche Verhältnisse drohen, soll es im Süden frühlingshaften Föhn geben. Zwischen Nord- und Süddeutschland erwarten Experten damit ein Temperaturgefälle von rund 20 Grad.

Besonders betroffen vom Winterwetter ist dem DWD zufolge ab Samstagabend die Region vom Emsland und dem Münsterland bis hin zum Harz. Im Ruhrgebiet, dem Siegerland, in Mittelhessen und Oberfranken hingegen gibt es von Sonntagnachmittag bis Montag gefrierenden Regen, der eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht zur Folge haben könnte.

Die Meteorologen rechnen mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auch durch unwetterartigen Eisregen. In Niedersachsen bereiten sich Feuerwehr und Katastrophenschutz, Polizei, Verkehrsbetriebe und Bahnen, Straßenmeistereien und Räumdienste auf herausfordernde Tage vor.

Schneeschauer und frostige Temperaturen werden auch in Sachsen-Anhalt erwartet. «Es beginnt noch relativ ruhig, aber wir erwarten ein sehr turbulentes Wochenende», so ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Ähnlich sieht es in Sachsen aus. Und auch in Berlin wird es frostig - mit Temperaturen von tagsüber bis zu minus acht Grad, die Nächte sollen noch kälter werden. Die Hauptstadt stellt deswegen zusätzliche Plätze im Warmen für Obdachlose bereit.

Die Menschen im Süden können sich hingegen am Wochenende auf frühlingshafte Temperaturen freuen. Tiefdruckgebiete über Westeuropa lenken nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sehr milde Luft nach Bayern. An den Alpen stelle sich Föhn ein, wodurch am Samstag dort Temperaturen von bis zu 15 Grad möglich seien. Auch in Baden-Württemberg rechnen die Meteorologen mit Höchstwerten von 6 bis 11 Grad.

© dpa-infocom, dpa:210206-99-325377/6

@ dpa.de

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