Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Parteien, Bundestag

Noch hat CDU-Chef Armin Laschet seinen Anspruch auf Führung der nächsten Bundesregierung nicht aufgegeben.

28.09.2021 - 16:30:11

Bundestagswahl - Söder: Scholz hatte beste Chance aufs Kanzleramt. Dagegen kann die Schwesterpartei CSU im Wahlergebnis keinen Regierungsauftrag für die Union erkennen.

Berlin - CSU-Chef Markus Söder sieht den Auftrag zu Gesprächen über eine neue Bundesregierung zunächst bei SPD, Grünen und FDP. Die SPD sei am Zug, sagte Söder am Dienstag nach der ersten Sitzung der CSU-Landesgruppe in Berlin.

Wenn das nicht funktionieren sollte, dann sei die Union zu jeden Gesprächen bereit. «Die besten Chancen, Kanzler zu werden, hat derzeit Olaf Scholz», sagte Söder mit Blick auf den SPD-Kanzlerkandidaten.

Es sei wichtig, das Wahlergebnis zu respektieren, sagte der CSU-Chef. Für die Union sei es «eine schwere Niederlage» gewesen, sie habe auf breiter Front einen Einbruch erlitten. Daher wolle er auch Scholz dazu gratulieren, dass die SPD die meisten Stimmen bekommen habe.

Für die Union lasse sich aus dem Wahlergebnis kein Regierungsauftrag ableiten, es bleibe aber Verantwortung. Man sei daher zu Gesprächen über eine mögliche Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen bereit. «Aber wir werden uns nicht anbiedern.» Söder machte deutlich, dass die Union nach der Wahlniederlage nun «Stabilität und Ordnung» in ihre Prozessstrukturen bringen müsse, um überhaupt gesprächsbereit zu sein.

Auch Brandenburgs CDU-Chef Michael Stübgen sieht die Christdemokraten nach dem Absturz bei der Bundestagswahl nicht am Zug für eine Regierungsbildung. «Wir haben die Wahl nicht gewonnen und das schlechteste Ergebnis in unserer Geschichte bekommen. Das müssen wir anerkennen, so sehr es auch weh tut», sagte Stübgen der Deutschen Presse-Agentur. «Die Wähler haben drei Parteien gestärkt und erwarten nun zuerst von ihnen, dass sie liefern», sagte Stübgen mit Blick auf SPD, Grünen und FDP. Die Union war bundesweit auf 24,1 Prozent abgerutscht.

Der Vorsitzende des CDU-Landesverbandes Braunschweig, Frank Oesterhelweg, legte dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet den Rücktritt nahe. «Mit dem jetzigen Personaltableau geht es nicht weiter. Mit Armin Laschet als Parteivorsitzenden ist die Neuaufstellung der Union langfristig nicht hinzubekommen», sagte Oesterhelweg dem Politikjournal «Rundblick» in Hannover. «Wir haben eine krachende Niederlage erlitten und uns drastische Fehler erlaubt. «Außerdem habe es «ein bisschen viele Ausrutscher des Parteivorsitzenden» gegeben.

© dpa-infocom, dpa:210928-99-398540/4

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gleichstellung - SPD ringt um Ämterbesetzung - Frauenrat macht Druck. Es geht um die Schäuble-Nachfolge. Vielen Frauen stößt auf, dass die fünf wichtigsten Ämter alle mit Männern besetzt sein könnten. Noch vor den Koalitionsverhandlungen tut sich in der SPD ein Problem auf. (Politik, 19.10.2021 - 14:24) weiterlesen...

Gleichstellung - Deutscher Frauenrat fordert Bundestagspräsidentin. Eine gegenteilige Entscheidung vonseiten der SPD sei «unglaubwürdig». Vor den anstehenden Koalitionsverhandlungen fordert der Deutsche Frauenrat eine Bundestagspräsidentin im deutschen Parlament. (Politik, 19.10.2021 - 04:06) weiterlesen...

Linke und FDP für neue Sitzordnung im Bundestag Die Linke will der FDP zu einem Wechsel in die Mitte des Bundestages verhelfen. (Politik, 19.10.2021 - 02:03) weiterlesen...

Deutschlandtag der JU - Union stimmt sich auf Opposition ein. Trotz des Wahldesasters sind auch kämpferische Töne zu hören. Die Union stimmt sich beim Deutschlandtag des Parteinachwuchses auf Oppositionsarbeit ein. (Politik, 17.10.2021 - 08:26) weiterlesen...

JU-Deutschlandtag - Laschet und Spahn stimmen Union auf Opposition ein. Die Union stellt sich auf Opposition ein. CDU-Chef Armin Laschet nimmt die Wahlniederlage voll auf seine Kappe. Beim Deutschlandtag der Jungen Union wird klar: Es träumt niemand mehr von Jamaika. (Politik, 16.10.2021 - 17:02) weiterlesen...

Deutschlang der Jungen Union - Laschet übernimmt volle Verantwortung für Wahldesaster. Beim Parteinachwuchs kommt der Klartext gut an. Von Gesundheitsminister Jens Spahn gibt es auch kämpferische Töne. CDU-Chef Armin Laschet nimmt die Wahlniederlage voll auf seine Kappe. (Politik, 16.10.2021 - 13:50) weiterlesen...