Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Gesellschaft, DDR

Neue Erkenntnisse über die Nacht des Mauerfalls: Während am 9.

09.11.2019 - 15:34:30

DDR verhaftete selbst nach Grenzöffnung 1989 noch Flüchtlinge

November 1989 bereits Hunderte Ost-Berliner an den Grenzübergängen in den Westen gelassen wurden, verhafteten DDR-Grenztruppen noch Flüchtlinge. Der Historiker Gerhard Sälter von der Stiftung Berliner Mauer habe im Bundesarchiv in Koblenz Lageberichte der DDR-Grenztruppen gefunden, die die gescheiterten Fluchten dokumentierten, berichtet die "Bild-Zeitung". Zum einen hätten bewaffnete DDR-Grenzer um 22:55 Uhr bei Wendehausen in Thüringen zwei Personen aus Erfurt festgenommen, die durch den Todesstreifen von Thüringen nach Hessen in die Bundesrepublik flüchteten.

Eine weitere Verhaftung werde nur wenige Hundert Meter neben der Bornholmer Straße in Berlin verortet, wo die Grenze in dieser Nacht zuerst geöffnet wurde, berichtet die Zeitung weiter. Ein Mann habe um 22:59 Uhr aus der S-Bahn heraus in den Westen flüchten wollen. "Der Täter beabsichtigte, die Staatsgrenze zu Berlin (West) im Bereich der Justbrücke zu durchbrechen", heißt es in dem Lagebericht, über den die "Bild-Zeitung" berichtet. "Der Aktenfund zeigt, dass in der Nacht des 9. November gegen 23 Uhr das DDR-Grenzregime trotz der ersten Löcher in der Mauer noch immer vorschriftsmäßigen Dienst versah. Besonders beachtlich ist, dass um diese Zeit sogar noch wenige Hundert Meter von der Bornholmer Straße ein Flüchtling verhaftet wurde", sagte Sälter der "Bild-Zeitung".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Merz fürchtet steuerfinanzierte Grundrente für alle Eine Woche vor dem CDU-Parteitag in Leipzig hat der Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrates, Friedrich Merz, angesichts des Kompromisses bei der Grundrente eine umfassende Reform des Rentensystems gefordert. (Politik, 15.11.2019 - 07:50) weiterlesen...

Baerbock beklagt sexistische Bewertung von Frauen in Spitzenämtern Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock hat nach knapp zwei Jahren im Amt eine sexistische Bewertung von Frauen in Führungspositionen beklagt. (Politik, 15.11.2019 - 05:02) weiterlesen...

Mehr West- als Ostdeutsche leben in strukturschwachen Regionen Die Strukturschwäche trifft die Menschen im Westen Deutschlands härter als bisher bekannt. (Politik, 14.11.2019 - 08:55) weiterlesen...

Bewerberinnen um SPD-Vorsitz bemängeln männlich geprägten Politikstil Die beiden Bewerberinnen um den Co-Vorsitz der SPD, Saskia Esken und Klara Geywitz, wollen die Arbeit in politischen Spitzenämtern frauen- und familienfreundlicher machen. (Politik, 13.11.2019 - 21:06) weiterlesen...

Rürup: Grundrente könnte nach 2025 wieder eingesammelt werden Die von der Großen Koalition beschlossene Grundrente hat womöglich nicht lange Bestand: "Diese Reform ist genau wie etwa die Rente ab 63 und die Mütterrente das politische Echo der günstigen Finanzlage", sagte der Rentenexperte Bert Rürup der Wochenzeitung "Die Zeit". (Politik, 13.11.2019 - 11:44) weiterlesen...

CDU-Politiker Gutting kritisiert Grundrenten-Kompromiss Der CDU-Bundestagsabgeordnete Olav Gutting hat seine eigene Partei wegen des Kompromisses zur Grundrente massiv kritisiert. (Politik, 13.11.2019 - 01:01) weiterlesen...