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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Neue Analyse zeigt: Sp?ter Ausstieg aus Palm?l im Diesel erst 2026 verursacht 5,8 Millionen Tonnen vermeidbare Treibhausgase

20.04.2021 - 11:47:58

Neue Analyse zeigt: Sp?ter Ausstieg aus Palm?l im Diesel erst 2026 verursacht 5,8 Millionen Tonnen vermeidbare Treibhausgase. Berlin - - Deutsche Umwelthilfe fordert Nachbesserung von Bundestag: Ausstieg aus Palm?l im Diesel nicht erst 2026, sondern sp?testens bis 2022 - Palm?l und andere Pflanzen?le wie Soja oder Raps d?rfen nicht als Agrokraftstoffe im Autotank verbrannt werden - Agrokraftstoffe sind mindestens ...

Berlin -

- Deutsche Umwelthilfe fordert Nachbesserung von Bundestag: Ausstieg aus Palm?l im Diesel nicht erst 2026, sondern sp?testens bis 2022 - Palm?l und andere Pflanzen?le wie Soja oder Raps d?rfen nicht als Agrokraftstoffe im Autotank verbrannt werden - Agrokraftstoffe sind mindestens so klimasch?dlich wie fossile Kraftstoffe und zerst?ren Artenvielfalt

Der von der Bundesregierung erst f?r 2026 vorgesehene Ausstieg aus Palm?l im Diesel bei einem Ersatz durch andere Anbaukraftstoffe verursacht 5,8 Millionen Tonnen vermeidbare Treibhausgase. Dies geht aus einer neuen Analyse im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) hervor. Die DUH fordert deshalb ein Ende der Beimischung von Palm?l im Diesel sp?testens bis 2022 ohne Ersatz durch andere Agrokraftstoffe. Sonst wird Palm?l durch andere ebenfalls klimasch?dliche Anbaukraftstoffe beispielsweise aus Raps- oder Soja?l ersetzt. Agrokraftstoffe leisten keinen Beitrag zum Klimaschutz. Ihr Anbau steht in Konkurrenz zum Anbau von Lebensmitteln und bedroht die Artenvielfalt beispielsweise in Indonesien. Am morgigen Mittwoch ber?t der Bundestag ?ber die Umsetzung der Erneuerbaren Energien Richtlinie (RED II), die den Ausstieg aus Palm?l im Diesel regelt.

Dazu Sascha M?ller-Kraenner, Bundesgesch?ftsf?hrer der DUH: "Agrokraftstoffe sind nur eine Scheinl?sung und sollen das Leben von Verbrennungsmotoren verl?ngern. Durch die unn?tig lange F?rderung von Palm?l im Tank bis 2026 und den Ersatz durch andere ebenfalls klimasch?dliche Anbaukraftstoffe w?rden so viele CO2-?quivalente ausgesto?en wie von mehr als 516.000 Bundesb?rgerinnen und -b?rgern im Jahr. Der Bundestag muss den aktuellen Gesetzesentwurf f?r die Erneuerbare Energie Richtlinie dringend nachbessern. Palm?l und andere ?le wie Soja oder Raps d?rfen nicht l?nger als Kraftstoff verbrannt werden. Die klima- und umweltsch?dliche Beimischung von Palm?l im Tank muss jetzt sofort aufh?ren. Lebensmittel haben im Tank nichts verloren."

Allein f?r den deutschen Verbrauch an Palm?l f?r Diesel wurden bis heute rechnerisch insgesamt rund 85.457 Hektar Wald und Moor in ?lpalm-Plantagen umgewandelt. Diese Naturzerst?rung betrifft damit eine Fl?che fast so gro? wie Berlin. Im Schnitt verursacht Agrokraftstoff mehr Treibhausgase als fossiler Kraftstoff zum Beispiel durch die Umwandlung von kohlenstoffreichen Lebensr?umen wie Wald in Ackerland. Die Emissionen sind bei Agrokraftstoffen aus Palm?l bis zu 3-mal h?her als bei fossilem Kraftstoff und bei Sojadiesel etwa doppelt so hoch.

Der aktuelle Gesetzesentwurf zur Umsetzung der RED II sieht einen Ausstieg aus Palm?l im Diesel erst ab 2026 vor, die F?rderung von Agrokraftstoffen aus Soja, Raps, Zuckerrohr und Co. wird auf unbestimmte Zeit verl?ngert.

Andere L?nder gehen diesbez?glich deutlich ambitionierter voran und haben Palm?l teils bereits aus der F?rderung als Agrokraftstoff genommen (Frankreich) oder werden dies zeitnah tun (z.B. ?sterreich, D?nemark, Portugal, Belgien und Italien).

Links:

- Zur Analyse "Palm?l im Tank: Folgen der deutschen Agrokraftstoff-F?rderung auf Regenw?lder und Klimagasemissionen": http://l.duh.de/210420 - Protestmail gegen Palm- und Soja?l im Diesel schreiben: https://www.duh.de/regenwald-protest/

Pressekontakt:

Sascha M?ller-Kraenner, Bundesgesch?ftsf?hrer 0160 90354509, mailto:mueller-kraenner@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe 030 2400867-20, mailto:presse@duh.de

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/4893371 Deutsche Umwelthilfe e.V.

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