Konflikte, Regierung

Nach zweiwöchigem Aufenthalt in Saudi-Arabien trifft der libanesische Premier Saad Hariri in Paris ein.

19.11.2017 - 12:22:05

Rückkehr nach Libanon geplant - Hariri trifft libanesischen Innenminister in Paris. Es könnte der Beginn zur Lösung der Krise in seinem Land sein.

Paris - Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri hat bei seinem Besuch in Paris Libanons Innenminister Nuhad Maschnuk getroffen. Zudem habe der 47-Jährige, der mit seiner Rücktrittserklärung vor zwei Wochen auch sein eigenes Umfeld überrascht hatte, Gespräche mit politischen Beratern geführt.

Das berichtete sein eigener TV-Sender Future TV am Sonntag. Dabei sei es um die Einheit des fragilen Mittelmeer-Staates und die Beruhigung der aktuellen Situation gegangen.

Hariri hatte Anfang November von Saudi-Arabien aus seinen Rücktritt als Premier erklärt und den Libanon damit in einer politische Krise gestürzt. In seiner Rede griff der Sunnit die mächtige libanesische Schiitenmiliz Hisbollah und deren Schutzmacht Iran an. Bevor Hariri am Samstag auf Einladung Frankreichs nach Paris flog, hatte er die Golf-Region nicht verlassen.

Der 47-Jährige plant, zu den Unabhängigkeitsfeiern im Libanon am Mittwoch wieder in seine Heimat zurückzukehren, um mit Präsident Michel Aoun über seine politische Zukunft zu reden. «Mein Anliegen ist es, den Libanon von diesem überwältigenden patriotischen Gefühl profitieren zu lassen, das die Spaltungen überwindet, und es dafür zu nutzen, die Interessen und die Stabilität des Landes zu fördern», sagte Hariri Future TV. Diese Verantwortung liege aber nicht nur in seinen Händen.

Hariri ist rechtlich noch immer Ministerpräsident des Libanons, weil Staatschef Aoun seinen Rücktritt bislang nicht akzeptiert hat.

@ dpa.de

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