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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Nach Ver?ffentlichung des Gutachtens des Klimarats: Deutsche Umwelthilfe fordert ambitioniertes Sofortprogramm f?r den Geb?udebereich

15.04.2021 - 17:07:48

Nach Ver?ffentlichung des Gutachtens des Klimarats: Deutsche Umwelthilfe fordert ambitioniertes Sofortprogramm f?r den Geb?udebereich. Berlin - - Deutsche Umwelthilfe fordert von Bauminister Seehofer ambitioniertes Paket an Ma?nahmen, um CO2-Emissionen im Geb?udebereich nachhaltig zu senken - DUH verklagt Bundesregierung auf geeignete Ma?nahmen zur CO2-Reduktion im Geb?udesektor Der Expertenrat f?r Klimafragen der Bundesregierung ("Klimarat") hat heute ...

Berlin -

- Deutsche Umwelthilfe fordert von Bauminister Seehofer ambitioniertes Paket an Ma?nahmen, um CO2-Emissionen im Geb?udebereich nachhaltig zu senken - DUH verklagt Bundesregierung auf geeignete Ma?nahmen zur CO2-Reduktion im Geb?udesektor

Der Expertenrat f?r Klimafragen der Bundesregierung ("Klimarat") hat heute seine Bewertung der Klimabilanz f?r die einzelnen Sektoren vorgelegt. Darin weisen die Expertinnen und Experten darauf hin, dass das verankerte Sektorenziel f?r den Geb?udebereich f?r das Jahr 2020 um 2 Millionen Tonnen CO2 verfehlt wurde. Bauminister Horst Seehofer muss jetzt bis sp?testens 15. Juli ein Sofortprogramm vorlegen, das Ma?nahmen enth?lt, mit denen die geforderten CO2-Einsparungen im Geb?udebereich realisiert werden k?nnen. Erst im M?rz 2021 hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) auf Grundlage des Klimaschutzgesetzes die Bundesregierung auf Einhaltung der Klimaziele in den Sektoren Energie, Industrie, Landwirtschaft und auch Geb?ude verklagt.

Das kommentiert Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch?ftsf?hrerin der DUH:

" Herr Seehofer muss nun schleunigst seine Strategie ?ndern und Klimaschutz im Geb?udebereich mitdenken. Das hat er bisher vers?umt - selbst auf der gro? angelegten Wohnraumoffensive zum bezahlbaren Wohnen und Bauen war Klimaschutz kein Thema. Ein fataler Fehler, der nun mit dem Sofortprogramm in Form eines gro?en Ma?nahmenpaketes schnell korrigiert werden muss. Mit unserer Klage machen wir deutlich, dass es rechtlich zwingend notwendig ist, geeignete Ma?nahme zur CO2-Reduktion umzusetzen.

An erster Stelle muss das Klimaschutzinstrument CO2-Bepreisung so ausgerichtet werden, dass es auch wirken kann: Die Eigent?merinnen und Eigent?mer m?ssen 100 Prozent der CO2-Preisumlage f?r unsanierte Geb?ude und fossil betriebene Heizungen tragen. Denn nur sie k?nnen sich f?r Klimaschutz im Geb?udebereich entscheiden - und nicht die Mieterinnen und Mieter. Au?erdem ist es dringend notwendig, eine bessere Datengrundlage f?r unseren Geb?udebestand zu schaffen. Daf?r muss ab sofort f?r jedes Geb?ude in Deutschland, egal ob privat oder ?ffentlich ein Energiebedarfsausweis angefertigt werden. Ohne Daten befindet sich die Bundesregierung weiter im Blindflug, das hat auch das Gutachten des Expertenrats deutlich gemacht. Zus?tzlich brauchen wir endlich neue an die Klimaziele angepasste Vorgaben f?r den Neubau und Bestandssanierung, die jetzigen Vorgaben sind veraltet. Herr Seehofer sollte sich seiner Verantwortung gegen?ber der Bev?lkerung bewusst werden und diese einmalige und f?r ihn letzte Chance f?r den Klimaschutz im Geb?udesektor ergreifen. "

Hintergrund:

Um die Klimaziele zu erreichen, muss das Sofortprogramm folgende wesentlichen Aspekte beinhalten:

- Der Energiebedarf der Geb?ude muss reduziert werden. Dazu m?ssen die Effizienzanforderungen versch?rft werden (f?r Neubau Effizienzhaus 40 Standard, f?r Sanierungen Effizienzhaus 55 Standard). Eine Aufstockung der F?rdermittel auf etwa 25 Milliarden Euro muss Bauherren und Eigent?mer bei der Erf?llung der Standards unterst?tzen. Zu niedrige Standards d?rfen nicht mehr gef?rdert werden. - Es muss es einen sofortigen F?rderstopp f?r fossile Heizungen geben - im letzten Jahr erhielten diese noch 350 Millionen Euro aus dem Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im W?rmemarkt. - Damit der CO2-Preis im Mietwohnungsbereich echte Anreizwirkung entfalten kann, muss dieser vollst?ndig von den Vermietenden getragen werden, da diese die Investitionsentscheidungen ?ber die Heizungsanlage und energetische Sanierung treffen. - Zudem m?ssen fl?chendeckend Energiebedarfsausweise f?r alle Geb?ude etabliert werden, um den Geb?udebestand in Deutschland vergleichbar zu machen und K?ufern und Mietern die M?glichkeit zu geben, eine Immobilie aus Klimasicht zu bewerten. - Der gesamte Lebenszyklus von Geb?uden muss in Ordnungsrecht und F?rderung in den Blick genommen werden, d.h. die Klimawirkung der Herstellung von Baustoffen, die Errichtung der Geb?ude bis zur Wiederverwertung und dem R?ckbau.

Als Blaupause f?r das Sofortprogramm kann das Bundesbauministerium den Ma?nahmenkatalog verwenden, den die DUH bereits im M?rz gemeinsam mit Architektinnen und Architekten sowie Bau-Expertinnen und Bau-Experten vorgelegt hat. Ziel dieses Ma?nahmenkatalogs sind eine Millionen klimaneutrale Sanierungen pro Jahr, eine Millionen Sanierungsfahrpl?ne bis 2025 sowie 100 Prozent Transparenz ?ber den energetischen Zustand von Geb?uden.

Links:

Das Sofortprogramm finden Sie hier: https://ots.de/xEJ7YB

Pressekontakt:

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch?ftsf?hrerin 030 2400867-74, 0170 7686923, metz@duh.de

Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz 0160 4334014, zerger@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe 030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/4890113 Deutsche Umwelthilfe e.V.

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