Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Unfälle, Luftverkehr

Nach einem Flugzeugabsturz in Russland sind die ersten Toten geborgen worden.

07.07.2021 - 10:54:12

Russland - Erste Tote nach Flugzeugabsturz auf Kamtschatka geborgen. Was zunächst befürchtet wurde, scheint jetzt traurige Gewissheit: Kein Passagier dürfte überlebt haben.

  • Flugzeugabsturz in Russland - Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP/dpa

    Mitarbeiter des Ministeriums f?r Notfallsituationen neben Wrackteilen der abgest?rzten Antonow An-26. Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP/dpa

  • Flugzeugabsturz - Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP/dpa

    Das vom russischen Ministerium f?r Notfallsituationen zur Verf?gung gestellte Foto zeigt Wrackteile des abgest?rzten Flugzeugs. Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP/dpa

Flugzeugabsturz in Russland - Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP/dpaFlugzeugabsturz - Foto: Uncredited/Russia Emergency Situations Ministry press service/AP/dpa

Palana - Nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka haben Bergungskräfte die ersten Leichen geborgen. Wie der Gouverneur von Kamtschatka, Wladimir Solodow, am Mittwoch sagte, wurden die Opfer aus dem Wasser gezogen.

Im Einsatz waren auch Taucher des Zivilschutzes. An Bord der am Dienstag abgestürzten Maschine vom Typ Antonow An-26 waren 28 Menschen gewesen. Die Behörden gingen davon aus, dass niemand das Unglück in der Nähe der Ortschaft Palana im Nordwesten der Halbinsel überlebt hat.

Auf Bildern des russischen Fernsehens war eine dunkle Absturzstelle an einer Steilküste zu sehen. Palana liegt in der Nähe der Schelichow-Bucht des Ochotskischen Meeres. Das Flugzeug war von Petropawlowsk-Kamtschatski, der Hauptstadt der für ihre Vulkane berühmten Halbinsel, gestartet. Nach ersten Erkenntnissen stürzte es im Landeanflug auf Palana bei schlechtem Wetter und Nebel ab. Die schwer zugängliche und bergige Region liegt rund 700 Kilometer nördlich von Petropawlowsk-Kamtschatski.

Die genaue Unglücksursache war unklar. Neben den Wetterverhältnissen untersuchen Ermittler technische Gründe oder eventuelles menschliches Versagen als Absturzursache. Die Maschine war am Dienstag vom Flugradar verschwunden; Stunden später wurden nach einer Mitteilung der russischen Pazifik-Flotte Trümmerteile im Meer und an der Steilküste gefunden.

Auch eine Kommission mit dem russischen Verkehrsminister Witali Sawelew reiste zu der Unglücksstelle. Gouverneur Solodow sagte, dass vor allem die Flugschreiber gesucht würden, um den Absturz aufzuklären. Er setzte eine dreitägige Trauer an. Die Behörden stellten den Familien der getöteten 22 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder jeweils mindestens 3,5 Millionen Rubel (rund 40.000 Euro) Schmerzensgeld in Aussicht.

© dpa-infocom, dpa:210707-99-287464/4

@ dpa.de