Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Unwetter, Berlin

Nach dem Gewitter ist vor dem Gewitter: Das gilt zurzeit für die Wetterlage in Deutschland.

12.06.2019 - 21:06:05

Feuerwehr im Dauereinsatz - Schäden durch neue Unwetter im Nordosten. Wind, Regen und Hagel richten Schäden an und halten auch den Verkehr auf.

Berlin/Offenbach - Nach heftigen Sommergewittern mit Starkregen, Überflutungen und Verkehrsbehinderungen hat der Nordosten Deutschlands am Mittwoch neue Unwetter erlebt. Am Abend gingen kräftige Niederschläge nieder.

In Berlin verfinsterte sich der Himmel wie in der Nacht. Am Abend rollten keine Fernzüge mehr in der Hauptstadt. Durch das Gewitter seien technische Anlagen beschädigt worden, teilte die Bahn mit. Techniker seien im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen blieben die Fernzüge erst einmal an Bahnhöfen stehen. Die Sperrung sollte bis etwa 23 Uhr dauern. An den Flughäfen Tegel und Schönefeld wurden Flüge rund 45 Minuten lang ausgesetzt.

In Dresden wurde der Innenraum des Stadions vor einem Konzert der Band Rammstein zur Sicherheit geräumt. Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Fans aber nach rund 45 Minuten wieder zurück - und das Konzert begann.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach hatte vor schweren Gewittern in Teilen von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gewarnt. Die Temperaturen waren in den östlichen Bundesländern wieder auf bis zu 34 Grad gestiegen.

In der Nacht zum Mittwoch hatten sich vor allem im Osten Gewitter entladen. In Sachsen und Brandenburg prasselten örtlich Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern zu Boden. In Berlin und Potsdam wurden Straßen überflutet, Bäume stürzten um, zahlreiche Keller und Tiefgaragen liefen voll. In beiden Städten rückten die Helfer zu zahlreichen Einsätzen aus.

In den Gärten und Parks des Unesco-Welterbes in Potsdam richtete das Unwetter Schäden an. Die Parks bleiben für die Aufräumarbeiten bis auf Weiteres geschlossen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mitteilte.

Nach Angaben des Blitz-Informationsdienstes von Siemens hatte es in der Nacht über ganz Deutschland bis zu 800 Mal pro Minute geblitzt. Etwa jeder zehnte Blitz traf auf den Erdboden, wie Sprecher Stephan Thern sagte.

Eine Tendenz zu häufigen Starkniederschlägen sei durchaus zu erkennen, sagte Florian Imery vom Deutschen Wetterdienst am Mittwoch. Je wärmer die Luft sei, desto mehr Wasser könne sie aufnehmen. Insofern sei ein Zusammenhang zwischen der Klimaerwärmung und häufigeren Starkniederschlägen naheliegend. Einzelne Wettererscheinungen jedoch könne man nicht auf den Klimawandel zurückführen, stellte Imery klar. Dafür benötige man eine größere Datengrundlage.

In Berlin wurde am Dienstag um Mitternacht der «Ausnahmezustand Wetter» ausgerufen. Dabei werden Einsätze nach Wichtigkeit bearbeitet, nicht nach dem Zeitpunkt des eingehenden Notrufes.

An den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld wurde die Flugzeugabfertigung der Maschinen auf dem Vorfeld für mehrere Stunden eingestellt. Passagiere konnten nicht wie sonst üblich über Treppen ein- oder aussteigen. Die Polizei Brandenburg berichtete von Blitzeinschlägen, herabfallenden Ästen, Unfällen und überschwemmten Straßen in der Nacht zum Mittwoch.

Auch in Bayern, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gab es Gewitter. In Bad Hersfeld bei Kassel führte eine Unwetterwarnung dazu, dass das Festprogramm des Hessentags am Dienstagabend unterbrochen wurde. In Prerow in Vorpommern geriet ein Appartementhaus durch einen Blitzeinschlag in Flammen, verletzt wurde dabei niemand.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Unwetter und starke Gewitter in Südniedersachsen. In Uslar meldete die Polizei in einigen Ortsteilen überschwemmte Straßen. Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim war neben Uslar auch Einbeck betroffen. Straßen seien teils mit Schlamm und Wasser geflutet und unpassierbar. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor extremen Unwettern auch in der Region um Göttingen. Auch rund um Bremen, Bremerhaven und in der Region um Lüneburg wurden Gewitter vorhergesagt. Northeim - Im Süden Niedersachsens sind am Abend heftige unwetterartige Regenfälle niedergegangen. (Politik, 19.06.2019 - 19:54) weiterlesen...

Niederlande: 14 Jugendliche vom Blitz getroffen. Ein Jugendlicher sei schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Militärpolizei mit. Die übrigen seien nur leicht verletzt worden. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren nahmen an einem Vorbereitungstraining für den Militärdienst nahe der belgischen Stadt Antwerpen teil. Sie seien vom Gewitter überrascht worden, hieß es. Ossendrecht - Bei einem Gewitter auf einem militärischen Übungsgelände in den Niederlanden sind 14 Jugendliche vom Blitz getroffen worden. (Politik, 19.06.2019 - 12:42) weiterlesen...

Ein Verletzter und schwere Schäden durch Unwetter in Polen. Allein von Samstagabend bis Sonntagfrüh musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben mehr als tausendmal ausrücken, weil Bäume umgestürzt, Dächer von Häusern gerissen und Keller überflutet waren. Wie ein Feuerwehrsprecher dem Fernsehsender TVN24 mitteilte, wurde in der südwestpolnischen Region Niederschlesien ein Motorradfahrer verletzt, als er gegen einen umgestürzten Baum fuhr. Tausende Haushalte waren am Morgen noch ohne Strom. Warschau - In Polen haben Gewitterstürme erneut schwere Schäden verursacht. (Politik, 16.06.2019 - 11:52) weiterlesen...

Heftige Gewitter - Mindestens 21 Verletzte durch Sturmtief «Klaus». Herabstürzende Äste verletzen mehrere Menschen, Blitzeinschläge lösen Brände aus. In Thüringen verwüstet Sturmtief «Klaus» eine Besucherattraktion. Heftige Gewitter wüten über Teilen Deutschlands. (Politik, 13.06.2019 - 16:34) weiterlesen...

Es blitzte und donnerte - Sturmtief «Klaus»: 21 Verletzte, Feuerwehr im Dauer-Einsatz. Herabstürzende Äste verletzten mehrere Menschen, Blitzeinschläge lösen Brände aus. Erneut werden Teile des Landes von heftigen Gewittern getroffen. (Politik, 13.06.2019 - 12:14) weiterlesen...