Prozesse, Terrorismus

München - Nach dem Ende des NSU-Prozesses ist es vor dem Oberlandesgericht in München zu kleineren Rangeleien zwischen Demonstranten, Justizangestellten und der Polizei gekommen.

11.07.2018 - 19:52:06

Kleine Rangeleien mit Demonstranten nach NSU-Prozess. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Vor dem Gerichtsgebäude hatten sich etwa 200 Demonstranten versammelt, um an die Opfer und Verbrechen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» zu erinnern. Am Abend versammelten sich dort etwa 1000 Menschen für einen Demonstrationszug.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zeichen setzen. Der Mammutprozess gegen Beate Zschäpe und mehrere andere Angeklagte ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. Der Schriftzug «Nie wieder NSU» steht an der Wand eines Gebäudes auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten in Nürnberg. (Media, 13.07.2018 - 16:00) weiterlesen...

Ex-NSU-Ausschusschef sieht viele Fragen ungeklärt. «Die wichtigste offene Frage ist nach wie vor, war der NSU wirklich nur ein Trio?», sagte er der dpa. Er bezweifele, dass alle 27 Verbrechen allein von Zschäpes Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt begangen worden seien. Das Oberlandesgericht München hatte die Hauptangeklagte Zschäpe unter anderem des zehnfachen Mordes und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen. Stuttgart - Der ehemalige Chef des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags, Clemens Binninger, hält auch nach dem Urteil gegen Rechtsterroristin Beate Zschäpe etliche Fragen für ungeklärt. (Politik, 12.07.2018 - 17:54) weiterlesen...

Nach Urteilen - NSU-Opfer hoffen nun auf Klage gegen den Staat Berlin - Nach den für viele Angehörige der NSU-Opfer teilweise enttäuschenden Urteilen hoffen nun mehrere Familien, dass der Staat juristisch zur Verantwortung gezogen wird. (Politik, 12.07.2018 - 13:14) weiterlesen...

Forderung nach weiteren NSU-Ermittlungen - viele Demos. Gamze Kubasik, Tochter des in Dortmund ermordeten Mehmet Kubasik, forderte in den ARD-«Tagesthemen» eine «lückenlose Aufklärung», etwa zur Rolle des Verfassungsschutzes. Zugleich mahnte sie eine Offenlegung aller Akten zum NSU-Komplex an. Das Oberlandesgericht München hatte die Hauptangeklagte Beate Zschäpe des zehnfachen Mordes und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen. München - Nach den Urteilen im NSU-Prozess pochen Opfervertreter auf eine weitergehende Aufarbeitung der rechtsterroristischen Terrorserie. (Politik, 12.07.2018 - 09:12) weiterlesen...

Demos in mehreren Städten - Forderung nach weiteren NSU-Ermittlungen. Doch Kritik an den Ermittlern bleibt, viele Fragen sind offen. Der NSU-Prozess ist beendet, die juristische Aufarbeitung von zehn überwiegend rassistisch motivierten Taten damit abgeschlossen. (Politik, 12.07.2018 - 09:12) weiterlesen...

«Trauer wird bleiben». Nun ist das Urteil gefallen, mit dem die Taten der rechtextremistischen Terrorgruppe gesühnt werden sollen. Hier bei einer Kundgebung mit Porträt-Abbildungen der NSU-Opfer in München. Jahrelang hatten die Familien der NSU-Mordopfer auf diesen Tag gewartet. (Media, 11.07.2018 - 22:08) weiterlesen...