Parteien, Wahlen

Mit Spannung wird erwartet, wen die Demokraten 2020 ins Rennen gegen Donald Trump schicken.

13.01.2019 - 12:40:05

Wer fordert Trump heraus? - US-Wahl 2020: Weitere Demokraten werfen Hut in den Ring. Auch wenn es bis zu den Vorwahlen noch ein Jahr hin ist, beginnt das Bewerberfeld langsam zu wachsen. Am Wochenende verkünden gleich zwei Politiker ihre Kandidatur.

Washington - Ein Jahr vor dem Beginn der wichtigen Vorwahlen in den USA haben weitere Demokraten ihre Kandidatur verkündet.

Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard, die vor zwei Jahren durch ein Treffen mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad Schlagzeilen machte, sagte dem Fernsehsender CNN, sie trete an. Am Samstag folgte der ehemalige Wohnungsbauminister Julián Castro.

Die parteiinternen Vorwahlen, mit denen die Demokraten ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin für die eigentliche Wahl im November 2020 ermitteln, beginnen im Februar 2020 in dem Bundesstaat Iowa. Es gilt als wahrscheinlich, dass das Bewerberfeld sehr groß sein wird.

Ende Dezember hatte bereits die linke Senatorin Elizabeth Warren einen Grundstein für eine mögliche Kandidatur gelegt. Sie gründete ein Komitee, das ihre Chancen ausloten soll. Daneben gelten der frühere Vizepräsident Joe Biden sowie der unabhängige Senator Bernie Sanders, der 2016 im Vorwahlkampf gegen Hillary Clinton gescheitert war, als mögliche Bewerber. Auch den Senatoren Kamala Harris, Cory Booker, Kirsten Gillibrand und Amy Klobuchar sowie dem Ex-Kongressabgeordneten Beto O'Rourke werden Präsidentschaftsambitionen nachgesagt.

Tulsi Gabbard, die für Hawaii im Repräsentantenhaus sitzt, sagte, sie werde ihren Entschluss formell nächste Woche ankündigen. Als zentrale politische Anliegen nannte die 37-Jährige den Zugang zu Gesundheitsversorgung, eine Reform des Strafrechts und Klimafragen.

Gabbard, die Militärinterventionen ablehnend gegenübersteht und selbst Veteranin ist, hatte sich im Januar 2017 mit Assad getroffen, als sie sich für eine Woche in Syrien und dem Libanon aufhielt. Für das Treffen mit dem international geächteten Präsidenten wurde Gabbard von vielen kritisiert.

Julián Castro, der unter Barack Obama Minister für Wohnungsbau und Stadtentwicklung war, verkündete seine Kandidatur am Samstag bei einem Auftritt in seiner Heimatstadt San Antonio in Texas. Der 44-Jährige sagte, es sei an der Zeit, für «neue Führungsstärke und neue Energie» zu sorgen. Er kündigte an, im Falle eines Wahlsiegs als erste Amtshandlung den Wiedereintritt der USA in das Pariser Klimaabkommen einleiten zu wollen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Europawahl: Weber befürchtet gutes Ergebnis für Rechtspopulisten. «Die Umfragezahlen sagen uns leider Gottes für morgen im Moment nichts Gutes voraus», sagte Weber bei seiner letzten Wahlkampf-Veranstaltung in München einen Tag vor der Wahl. «Dieses Europa, das wir heute haben, ist das beste Europa, indem wir jemals leben durften», sagte Weber. Bei der Wahl zum Europäischen Parlament deutet sich europaweit ein Zuwachs für rechtspopulistische und nationalistische Parteien an. München - Einen Tag vor der Europawahl fürchtet EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber ein gutes Ergebnis für Rechtspopulisten und Nationalisten. (Politik, 25.05.2019 - 16:50) weiterlesen...

SPD-Spitzenkandidatin warnt vor Stimmen für Populisten. «Sie können alles kurz und klein schlagen, aber sie haben nicht den geringsten Schimmer, wie man wieder etwas aufbaut», sagte sie bei ihrer letzten Wahlkampfveranstaltung in Trier. Der Brexit zeige, was passiere, wenn man den Populisten Macht gebe. Trier - Die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, hat zum Wahlkampfabschluss vor einem Votum für rechte Populisten gewarnt. (Politik, 25.05.2019 - 16:16) weiterlesen...

Kritik an Volksparteien - CDU und SPD warten nach Gesprächsangebot auf Rezos Antwort Kostet die scharfe Kritik von Youtubern an der schwarz-roten Klimapolitik die Regierungsparteien SPD und CDU/CSU bei der Europawahl entscheidende Stimmen? Auf ein Entgegenkommen aus der Szene warten sie bislang vergebens. (Politik, 25.05.2019 - 15:56) weiterlesen...

CDU und SPD warten nach Gesprächsangebot auf Rezos Antwort. Es habe bislang keine Antwort auf die Einladung zum Meinungsaustausch gegeben, heißt es aus der CDU. Aus der SPD ist zu hören, es habe noch keine offizielle Rückmeldung gegeben. Gestern war nach dem ersten Anti-CDU-Video auf dem Youtube-Kanal Rezos ein neues Video verbreitet worden. Darin wird auch massive Kritik an der Klimapolitik der Regierung geübt und dazu aufgerufen, CDU, CSU, SPD und auch die AfD nicht zu wählen. Berlin - Nach der scharfen Kritik aus der Youtuber-Szene warten CDU und SPD weiter auf eine Antwort des 26 Jahre alten Youtubers Rezo auf ihre Gesprächsangebote. (Politik, 25.05.2019 - 15:22) weiterlesen...

Entfernte Wahlplakate - Eilanträge von NPD und Der Dritte Weg abgelehnt. Zwei dagegen gerichtete Eilanträge blieben nun in Karlsruhe erfolglos. Ausländerfeindlich, antisemitisch oder volksverhetzend? Einige Städte entfernten deshalb Wahlplakate von Rechtsextremen. (Politik, 25.05.2019 - 12:28) weiterlesen...

Karlsruhe lehnt Eilantrag von NPD gegen Plakatentfernung ab. Weg» gegen die Entfernung von Wahlplakaten abgelehnt. Wie das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe mitteilte, wollte die NPD erreichen, dass in Zittau drei von der Stadt beseitigte Wahlplakate für den Europawahlkampf sofort wieder an den alten Standorten aufgehängt werden. Die Partei «Der III. Weg» wollte die Stadt Chemnitz verpflichten, von dieser entfernte Plakate mit der Aufschrift «Multikulti tötet» wieder anzubringen. Karlsruhe - Das Bundesverfassungsgericht hat zwei Eilanträge der NPD und der rechtsextremen Kleinstpartei «Der III. (Politik, 25.05.2019 - 09:46) weiterlesen...