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Konflikte, Militär

Mit dem Vormarsch der Islamisten wird auch die Abschiebepraxis der europäischen Staaten in Frage gestellt.

11.08.2021 - 02:06:07

Krieg in Afghanistan - EU-Botschafter in Kabul: Abschiebungen aussetzen. US-Präsident Biden appelliert indes an die Afghanen, selbst um ihren Staat zu kämpfen.

  • Binnenvertriebene - Foto: Rahmat Gul/AP/dpa

    Binnenvertriebene aus den n?rdlichen Provinzen, die aufgrund von K?mpfen aus ihrer Heimat geflohen sind, warten in einem Park in Kabul auf kostenlose Lebensmittel. Foto: Rahmat Gul/AP/dpa

  • Taliban-K?mpfer - Foto: Mohammad Asif Khan/AP/dpa

    Taliban-K?mpfer posieren nach der Eroberung in in der Stadt Farah. Foto: Mohammad Asif Khan/AP/dpa

  • Polizist - Foto: Mirwais Bezhan/AP/dpa

    Ein Polizist steht am Stadtrand von Masar-i-Scharif Wache. Die Stadt droht ebenfalls an die Taliban zu fallen. Foto: Mirwais Bezhan/AP/dpa

Binnenvertriebene - Foto: Rahmat Gul/AP/dpaTaliban-K?mpfer - Foto: Mohammad Asif Khan/AP/dpaPolizist - Foto: Mirwais Bezhan/AP/dpa
zivile Opfer

Indessen werden immer mehr Zivilisten Opfer des sich intensivierenden Krieges. Das Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) berichtete, seit Anfang August seien in 15 vom IKRK unterstützten Gesundheitseinrichtungen mehr als 4000 durch Waffen verwundete Patienten behandelt worden. Die Zahl sei ein Hinweis auf die Intensität der jüngsten Gewalt. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen teilte mit, auf dem Gelände eines Regionalkrankenhauses in der Provinzhauptstadt Lashkargah im Süden des Landes sei am Montag eine Rakete nahe der Notaufnahme eingeschlagen. Dies zeige, wie schwierig aktuell der Zugang der Bevölkerung zu medizinischer Hilfe sei. In einigen Städten wie Laschkargah oder Kundus lägen medizinische Einrichtungen direkt im Kampfgebiet.

Die Nato bewertet den gewaltsamen Taliban-Vormarsch als besorgniserregend. Das hohe Maß an Gewalt der Islamisten bei ihrer Offensive, darunter Angriffe auf Zivilisten und Berichte über Menschenrechtsverletzungen, sehe man mit «tiefer Sorge». Die Taliban müssten verstehen, dass die internationale Gemeinschaft sie nie anerkennen werde, wenn sie den politischen Prozess verweigerten und das Land mit Gewalt erobern wollten.

© dpa-infocom, dpa:210810-99-785814/9

@ dpa.de

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