Kriminalität, Nordrhein-Westfalen

Mit Atemschutzmasken rücken Spezialkräfte an.

13.06.2018 - 17:20:06

Generalbundesanwalt ermittelt - Verdächtige Stoffe in Kölner Hochhaus noch nicht analysiert. Wie gefährlich die Mittel womöglich waren, die sie in einem Kölner Hochhaus sicherstellen, wird noch geprüft. Ein Tunesier steht unter Verdacht. Ein terroristischer Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.

Köln - Nach dem Fund von möglicherweise gefährlichen Substanzen in einer Kölner Hochhaus-Wohnung stehen die Analyse-Ergebnisse laut Ermittlungsbehörde noch aus. Die sichergestellten Stoffe würden untersucht

«Das Ergebnis liegt uns aber noch nicht vor», sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Nach Informationen mehrerer Medien soll hochgiftiges Rizin beschlagnahmt worden sein, das bereits in kleinsten Konzentrationen tödlich wirken kann. Der Behördensprecher in Karlsruhe wollte das nicht bestätigen. Die Bundesanwaltschaft könne keine Angaben zu Substanzen machen, solange ihr das Untersuchungsergebnis nicht vorliege.

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen einen 29-jährigen Tunesier wegen des «Anfangsverdachts einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat». In dessen Kölner Wohnung hatten Spezialkräfte am Dienstagabend unbekannte Substanzen sichergestellt.

@ dpa.de

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