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Unfälle, Öl

Mindestens 93.000 Liter Öl aus einer leckgeschlagenen Pipeline verschmutzen an der Küste Kaliforniens das Wasser und den Strand.

08.10.2021 - 12:06:07

Katastrophe - US-Küstenwache: Ausmaß der Ölpest in Kalifornien unbekannt. Das ganze Ausmaß des Unglücks ist aber noch nicht bekannt.

Los Angeles - Knapp eine Woche nach dem Auslaufen von Öl vor der südkalifornischen Küste ist das Ausmaß der Verschmutzung noch nicht bekannt.

Rebecca Ore von der US-Küstenwache sagte, dass mindestens 93.000 Liter Öl aus einer leckgeschlagenen Pipeline ausgetreten seien. Als «schlimmstes Szenario» nannte sie eine Menge von rund 500.000 Litern. Es könnte auch noch viele Wochen oder Monate dauern, bis die genaue Ursache bekannt sei, teilten die Behörden mit.

Taucher entdeckten einen Riss in einer Pipeline auf dem Meeresboden, die mit einer Förderplattform verbunden ist. Die betonummantelten Rohrleitung sei möglicherweise durch den Anker eines Schiffs beschädigt worden, hieß es. Es würden aber auch andere Faktoren, wie Korrosion, untersucht.

In der Unglücksregion befanden sich viele Schiffe, darunter auch der deutsche Frachter «Rotterdam Express», der aber nach Angaben der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd nicht mehr im Verdacht steht, an der Ölpest vor der südkalifornischen Küste beteiligt zu sein. «Die Ermittlungen wurden eingestellt», sagte ein Hapag-Lloyd-Sprecher der dpa. Das Schiff habe den Hafen von Oakland noch am Donnerstag verlasse und sei nun auf der Weiterfahrt nach Mexiko.

Die Säuberung der Strände im Bezirk Orange County dauerte am Donnerstag an. Über 800 Helfer seien entlang der Küste im Einsatz, teilte die Küstenwache mit. Bis zum Wochenende soll die Zahl auf 1500 aufgestockt werden. Viele Strände sind für Schwimmer, Fischer und Spaziergänger gesperrt.

© dpa-infocom, dpa:211008-99-521985/3

@ dpa.de