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Migration, Flüchtlinge

Meist sind sie in Libyen oder Tunesien in See gestochen - die Flüchtlinge, die Italien über den Seeweg erreichen, riskieren nicht selten ihr Leben.

16.08.2021 - 10:22:08

Flüchtlinge - Dutzende Migranten bei Einsätzen im Mittelmeer gerettet. Und dennoch nimmt ihre Zahl nicht ab, im Gegenteil.

Rom - Im zentralen Mittelmeer haben die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und ResQ in mehreren Einsätzen mehr als 200 Bootsmigranten gerettet. Die Besatzung der «Geo Barents» habe knapp 190 Menschen an Bord genommen, teilte Ärzte ohne Grenzen in der Nacht zu Montag mit.

Die Menschen hätten sich auf einem überfüllten Holzboot befunden. Unter Deck herrschte demnach Sauerstoffmangel. Auf der «Geo Barents» befänden sich damit insgesamt mehr als 210 Menschen, hieß es.

Am Sonntag retteten die freiwilligen Helfer der privaten italienischen Organisation ResQ nach eigenen Angaben Dutzende Menschen in mehreren Einsätzen. Unter den Flüchtlingen seien auch viele Frauen und Minderjährige. Die «ResQ People» hatte nach den Rettungen um die 165 Menschen an Bord und die Besatzung forderte einen sicheren Hafen für die Menschen.

Die Migranten legen meist von den Küsten Libyens und Tunesiens ab, um über das Mittelmeer die EU zu erreichen. Italien hatte laut seines Innenministeriums binnen eines Jahres eine Verdoppelung der Zahl an Migranten, die das Mittelmeerland in Booten erreichen, verzeichnet. Im Zeitraum 1. August 2020 bis 31. Juli 2021 registrierten die Behörden 49.280 Ankömmlinge, 128 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es wurden 147 Schlepper festgenommen, ein Anstieg um gut 25 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210815-99-849761/3

@ dpa.de

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