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SOS-Kinderd?rfer weltweit

Mehr SOS-Infos https: / / ots.de / F7Bqe6 M?nchen - Der Bundestag muss den Schutz von Kindern in den globalen Lieferketten deutscher Unternehmen deutlich verbessern.

22.04.2021 - 19:17:22

Lieferkettengesetz: Schutz von Kindern nicht ausreichend / SOS-Kinderd?rfer: Zulieferer dringend in die Verantwortung nehmen. Diese Forderung erheben die SOS-Kinderd?rfer anl?sslich der heutigen 1.

Mehr SOS-Infos https://ots.de/F7Bqe6

M?nchen - Der Bundestag muss den Schutz von Kindern in den globalen Lieferketten deutscher Unternehmen deutlich verbessern. Diese Forderung erheben die SOS-Kinderd?rfer anl?sslich der heutigen 1. Lesung im Bundestag zum geplanten Lieferkettengesetz und rufen zu dringenden Nachbesserungen im weiteren parlamentarischen Verfahren auf.

Angesichts von 73 Millionen Kindern, die weltweit durch schwere und gef?hrliche Arbeit ausgebeutet werden, seien klare und effektive Regelungen f?r ein global verantwortliches Handeln zwingend notwendig. "Die heutige Debatte im Bundestag hat gezeigt, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung noch nicht ausreichend ist, um den Schutz von Kindern in den globalen Lieferketten wirkungsvoll zu gew?hrleisten. Unternehmerische Sorgfaltspflichten umfassen den Schutz und die Rechte von Kindern entlang der gesamten globalen Lieferketten. Ein deutsches Lieferkettengesetz darf nicht hinter internationale Ma?st?be zur?ckfallen", sagt Boris Breyer, Sprecher der SOS-Kinderd?rfer weltweit. Hierbei seien die UN-Kinderrechtskonvention und die Leitprinzipien f?r Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen der Gradmesser.

Der aktuelle Gesetzesentwurf nehme die Zulieferer nicht ausreichend in die Verantwortung. Denn ausbeuterische Kinderarbeit findet h?ufig am Beginn der Wertsch?pfung statt: in Bergwerken, Fabriken und auf Plantagen. Auch sollten im Gesetz Kinder als besonders schutzbed?rftige Gruppe mit eigenen Rechten behandelt und ein Bezug zu den UN-Kinderrechtskonvention hergestellt werden, so wie es j?ngst das EU-Parlament in seinen Empfehlungen an die EU-Kommission zu Sorgfaltspflichten von Unternehmen getan hat.

"Jetzt sind die Abgeordneten im Bundestag am Zug, damit endlich wirkungsvolle Ma?nahmen zum Schutz von Kindern in globalen Lieferketten getroffen werden", sagt Breyer.

F?r weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer Stellvertretender Pressesprecher SOS-Kinderd?rfer weltweit Tel.: 089/179 14-287 E-Mail: mailto:boris.breyer@sos-kd.org http://www.sos-kinderdoerfer.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/1658/4896685 SOS-Kinderd?rfer weltweit

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