Wahlen, Präsident

Marine Le Pen will erste französische Präsidentin werden.

23.04.2017 - 12:40:05

Hohe Sicherheitsvorkehrungen - Votum für oder gegen Europa? Frankreich wählt Präsidenten. Ob die Rechtspopulistin das schafft, ist noch völlig offen. Klar ist nur: Wer nicht durch die erste Runde kommt, ist raus.

  • Ausnahmezustand - Foto: Kay Nietfeld

    Nach den Terroranschlägen der vergangenen Jahre findet die Wahl erstmals unter den Bedingungen des Ausnahmezustands statt. Foto: Kay Nietfeld

  • Präsidentschaftswahl - Foto: Kay Nietfeld

    Die Wahl findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Foto: Kay Nietfeld

  • Wahlplakate - Foto: Kay Nietfeld

    Wahlplakate mit den Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahl in Frankreich. Foto: Kay Nietfeld

  • Wen wird er wählen? - Foto: Emilio Morenatti

    Wen wird er wählen? Ein Mann nimmt in einem Wahllokal der französischen Hauptstadt einen Stimmzettel in die Hand. Foto: Emilio Morenatti

  • Stimmabgabe Marine Le Pen - Foto: Kay Nietfeld

    Die Spitzenkandidatin der Front National, Marine Le Pen, gibt in Henin-Beaumont ihren Wahlschein ab. Foto: Kay Nietfeld

Ausnahmezustand - Foto: Kay NietfeldPräsidentschaftswahl - Foto: Kay NietfeldWahlplakate - Foto: Kay NietfeldWen wird er wählen? - Foto: Emilio MorenattiStimmabgabe Marine Le Pen - Foto: Kay Nietfeld

. Weil sich ein knappes Rennen abzeichnet, war unklar, wann tatsächlich erste Ergebnisse öffentlich werden. Allerdings könnten schon vorher erste Zahlen durchsickern: Medien in der Schweiz und in Belgien hatten beim vergangenen Mal schon am späten Nachmittag erste Trends verkündet.

In manchen französischen Überseegebieten wurde wegen der Zeitverschiebung schon am Samstag gewählt. Insgesamt sind etwa 47 Millionen der 67 Millionen Franzosen stimmberechtigt. Elf Kandidaten stellen sich in der ersten Runde zur Wahl.

Le Pen will ihr Land bei einem Sieg in der Stichwahl aus dem Euro führen und ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft ansetzen. Mélenchon möchte die europäischen Verträge neu verhandeln und über das Resultat in einer Volksbefragung abstimmen lassen, zudem will er das transatlantische Verteidigungsbündnis Nato verlassen.

Der sozialliberale Macron und der Konservative Fillon stehen zur EU und wollen Frankreich reformieren. Umfragen ließen ein ungewöhnlich knappes Rennen erwarten. Macron lag zuletzt leicht vor oder auf Augenhöhe mit Le Pen, Fillon und Mélenchon nur wenige Prozentpunkte dahinter.

Unter den sechs Varianten für die Stichwahl in zwei Wochen gilt ein Duell von Macron gegen Le Pen als am wahrscheinlichsten - und damit eine Abstimmung für oder gegen die Europäische Union. Allerdings könnte es auch zu einer Wahl der Extreme kommen, wenn die Rechte Le Pen auf den Altlinken Mélenchon trifft.

Zum Kampf um die Mitte käme es bei einem Rennen zwischen Macron und Fillon. Fillon und Le Pen wiederum würden beide versuchen, mit «Law and Order» zu punkten. Die schwächelnde Sozialistische Partei des Amtsinhabers Hollande wird den Elysée wohl nicht verteidigen: Ihr Kandidat Benoît Hamon ist in den Umfragen weit abgeschlagen.

Am Wochenende waren Kundgebungen und Medienauftritte der Kandidaten verboten. Schon nach der Pariser Terrorattacke vom Donnerstagabend hatten mehrere Präsidentschaftsanwärter letzte Termine abgesagt. Ein 39-Jähriger hatte mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr auf Polizisten geschossen und einen von ihnen getötet. Zwei weitere Beamte und eine deutsche Passantin wurden verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Bluttat für sich.

Die Attacke hatte die Sicherheitspolitik zum Abschluss des Wahlkampfs in den Mittelpunkt gerückt. Frankreich war in den vergangenen Jahren Ziel mehrerer islamistischer Anschläge. Erstmals wählt das Land unter den Bedingungen des Ausnahmezustands.

@ dpa.de

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