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Allgemeine Zeitung Mainz

Mainz - Autos gegen Radfahrer, beide gegen die Fußgänger, alle drei zusammen gegen den allerneuesten Feind, den gemeinen E-Tretroller-Nutzer - der Kampf in den Städten um jeden freien (Zenti-)Meter wird immer härter.

06.11.2019 - 21:16:17

Allg. Zeitung Mainz: Richtig regeln / Kommentar von Christian Matz zu härteren Strafen für Verkehrssünder

Mainz - Autos gegen Radfahrer, beide gegen die Fußgänger, alle drei zusammen gegen den allerneuesten Feind, den gemeinen E-Tretroller-Nutzer - der Kampf in den Städten um jeden freien (Zenti-)Meter wird immer härter. Das ist natürlich kein deutsches Phänomen.Aber wer die Lage hierzulande beispielsweise mit der im jeweiligen Sommerurlaubsland vergleicht, der kommt schnell zum Schluss:Für das Prinzip "Leben und leben lassen" ist der normale deutsche Verkehrsteilnehmer nicht gemacht. Also müssen detaillierte Regeln her und wenn nötig auch Strafen. Zudem: Wer dauernd eine Verkehrswende fordert, muss sich auch Gedanken machen über deren praktische Gestaltung - dazu gehören neben den großen Fragen zu Technik und Infrastruktur eben auch die kleinen nach dem Umgang miteinander. Dies alles führt nun dazu, dass die Bundesregierung die Strafen für bestimmtes Fehlverhalten verschärft (die illegale Nutzung von Rettungsgassen etwa) und generell den individuellen Autoverkehr einbremst (schärfere Parkverbote, mehr Schutz für Radfahrer, mehr Plätze für Carsharing und E-Autos). Nicht alle neuen Regeln allerdings sind praxistauglich. Der Plan, Busspuren für Autos mit mindestens drei Insassen freizugeben, hat zwar das sinnvolle Ziel, Fahrgemeinschaften zu fördern.Aber das kann niemand kontrollieren, zudem behindert es den "richtigen" Busverkehr. Gut, dass darüber die Städte selbst entscheiden können. Auch wenn dieses Vorhaben am Ende also wohl scheitert - es wird nicht die letzte Idee gewesen sein, die vielleicht auch erstmal erprobt werden muss, bevor man sie verwerfen kann.

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