Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Energie, Klima

Magdeburg / Berlin - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff dringt beim Kohleausstieg darauf, nicht zu hohe Summen für die Entschädigung von Kraftwerksbetreibern auszugeben.

14.01.2020 - 04:42:05

Schaffung neuer Arbeitsplätze - Haseloff: Kohlemilliarden sollen in Jobs fließen. Das Geld werde für neue Arbeitsplätze in den Revieren gebraucht, sagt der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Zudem seien Investitionen in Zukunftsfelder wie Wasserstofftechnologie, Elektromobilität und Künstliche Intelligenz nötig. «Mit diesen Geldern stattdessen jetzt größtenteils die Abfindungen für die Energiekonzerne zu bezahlen, die ihre Kraftwerke früher abschalten, dafür ist das Geld zu schade.»

Heute verhandelt die Bundesregierung mit Betreibern von Kraftwerken über Entschädigungen für das vorzeitige Abschalten von Standorten. Deutschland will bis 2038 schrittweise aus der klimaschädlichen Verstromung von Kohle aussteigen. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission hatte sich vor einem Jahr auf dieses Datum verständigt. Zudem schlug sie Hilfen des Bundes in Höhe von 40 Milliarden Euro für die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen vor. Die Bundesregierung hatte zugesagt, das Konzept umzusetzen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Grüne: Beim Kohleausstieg nicht in die «Erdgas-Falle» tappen. «Der lange überfällige Kohleausstieg darf nicht dazu führen, dass wir als nächstes in die Erdgas-Falle tappen», sagte die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Julia Verlinden, der dpa. Um Klima- und Umweltschutz gerecht zu werden, müsse man die «Gaswende» einleiten und fossiles Erdgas so schnell wie möglich durch «grüne Gase» ersetzen. «Grünes Gas» kann etwa aus Biomasse oder aus Wasser mithilfe von Strom gewonnen werden. Berlin - Die Grünen im Bundestag fordern, neben dem Kohleausstieg auch den Ausstieg aus Erdgas voranzubringen. (Politik, 18.01.2020 - 07:46) weiterlesen...

Kohlekraftwerk Datteln 4 - Nach Kohle-Beschluss: Klimaaktivisten planen «Großaktionen». Klimaaktivisten wollen das nicht hinnehmen. Die große Koalition will dieses Jahr noch im nordrhein-westfälischen Datteln ein neues Steinkohlekraftwerk ans Netz gehen lassen. (Politik, 17.01.2020 - 03:56) weiterlesen...

Klimaaktivisten planen «nächste Großaktionen». Statt den Kohleausstieg umzusetzen, wolle die große Koalition dieses Jahr im nordrhein-westfälischen Datteln ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen lassen, sagte der Sprecher von Fridays for Future, Sebastian Grieme. «Wir werden das nicht hinnehmen. 2020 muss das Jahr werden, in dem wir aufhören, solche Entscheidungen zu treffen. Wir planen jetzt umso entschlossener die nächsten Großaktionen», sagte Griemer. Berlin - Die Klimaaktivisten von Fridays for Future haben nach dem Kohle-Beschluss entschlossene «Großaktionen» angekündigt. (Politik, 17.01.2020 - 03:50) weiterlesen...

Neues Kraftwerk geht ans Netz - Fahrplan für Kohleausstieg steht: Milliarden für Betreiber. Die Kohleländer bekommen Strukturhilfen, die Energiekonzerne Entschädigungen für stillgelegte Kraftwerke. Eine weitere Entscheidung dürfte aber noch für viel Wirbel sorgen. Der Weg zum Ende der Kohleverstromung in Deutschland ist nach langem Ringen abgesteckt. (Politik, 16.01.2020 - 16:46) weiterlesen...

Fahrplan für Kohleausstieg steht. Wirtschaftsminister Peter Altmaier sprach von einer guten Einigung für den Klimaschutz. Kritik kam von Umwelt- und Wirtschaftsverbänden, die Mitglieder in der Kohlekommission waren. Der dort vereinbarte Kompromiss werde durch die Einigung verletzt und bringe zu wenig für den Klimaschutz. Berlin - Ein Fahrplan zum Aus für die klimaschädliche Kohle, Milliarden für Betreiber, massive Hilfen für Regionen und Beschäftigte - aber ein neues Steinkohlekraftwerk geht ans Netz: Das sind Kernpunkte einer Vereinbarung von Bundesregierung, Ländern und Unternehmen zum Kohleausstieg bis 2038. (Politik, 16.01.2020 - 14:08) weiterlesen...

Klimaschützer kritisieren Zeitplan für Kohleausstieg scharf. Damit werde der in der Kommission vereinbarte Kompromiss verletzt, erklärten Greenpeace-Chef Martin Kaiser und der Chef des Deutschen Naturschutzrings, Kai Niebert. Kaiser sagte der Deutschen Presse-Agentur, es klaffe eine Lücke im Ausstiegspfad zwischen Ende 2022 und Anfang 2025, man habe sich aber auf Stetigkeit geeinigt. Bis Ende 2022 sollten zudem nur 2,8 Gigawatt Braunkohle vom Netz gehen, es seien aber 3,1 Gigawatt vereinbart und notwendig. Berlin - Vertreter der Umweltverbände in der Kohlekommission haben den nun festgezurrten Zeitplan für den Kohleausstieg scharf kritisiert. (Politik, 16.01.2020 - 11:56) weiterlesen...