EU, Flüchtlinge

Luxemburg - Deutschland muss den Familiennachzug für Angehörige minderjähriger Flüchtlinge voraussichtlich großzügiger gestalten.

12.04.2018 - 17:54:05

EuGH-Urteil stellt deutsche Regelung bei Familiennachzug in Frage. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist für das Recht auf Familiennachzug das Alter des Flüchtlings bei EU-Einreise und Asylantrag entscheidend. Flüchtlinge, die während des Asylverfahrens volljährig werden, dürften beim Familiennachzug nicht benachteiligt werden, entschieden die Richter in Luxemburg. Allerdings müsse der Antrag innerhalb von drei Monaten nach der Asylentscheidung gestellt werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zukunft von EU-Mission offen - Politiker für Verteilung von Flüchtlingen in Europa. Werden künftig überhaupt noch Menschen im Mittelmeer gerettet? Manche glauben: nein. In der Migrationsdebatte sorgt Italien für neue Unruhe, nun steht der EU-Militäreinsatz vor Libyen infrage. (Politik, 21.07.2018 - 15:34) weiterlesen...

Zukunft von EU-Mission offen. Mit ihrer Drohung, italienische Häfen für Schiffe der EU-Mission «Sophia» zu sperren, hatte die Regierung in Rom eine sofortige Überprüfung der Operation vor der libyschen Küste erzwungen. Vertreter der EU-Staaten einigten sich gestern darauf, möglichst innerhalb der kommenden fünf Wochen eine neue Strategie zum Umgang mit Migranten zu vereinbaren, die bei dem Einsatz gerettet wurden. Diese waren bislang ausschließlich nach Italien gebracht worden. Brüssel - Politiker von CDU und Grünen haben die EU-Staaten ermahnt, sich schnell auf eine Verteilung von aus Seenot geretteten Migranten zu einigen. (Politik, 21.07.2018 - 15:22) weiterlesen...

EU-Mission im Mittelmeer - Flüchtlinge: Trittin sieht Seenotretter vor dem Aus. Werden künftig überhaupt noch Menschen von EU-Schiffen gerettet? Manche glauben: nein. In der Migrationsdebatte stiftet Italien neue Unruhe, nun steht der Militäreinsatz vor Libyen infrage. (Politik, 21.07.2018 - 08:46) weiterlesen...

Italien bedroht mit Anti-Migrationskurs Zukunft von EU-Mission. Vertreter der EU-Staaten einigten sich in Brüssel darauf, möglichst innerhalb der kommenden fünf Wochen eine neue Strategie zum Umgang mit bei dem Einsatz geretteten Migranten zu vereinbaren. Diese waren bislang ausschließlich nach Italien gebracht worden. Die Regierung in Rom hatte deswegen zuletzt damit gedroht, italienische Häfen für Schiffe der EU-Operation zu sperren. Unklar ist, wann der Einsatz wieder voll aufgenommen wird. Brüssel - Italien hat mit Blockadedrohungen eine sofortige Überprüfung des EU-Marineeinsatzes vor der libyschen Küste erzwungen. (Politik, 20.07.2018 - 21:50) weiterlesen...

Italien bedroht Zukunft des EU-Marineeinsatzes. Die für Sicherheitsfragen zuständigen EU-Botschafter mussten zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammenkommen, weil die Regierung in Rom es nicht mehr akzeptieren will, dass von den EU-Schiffen aus dem Mittelmeer gerettete Migranten automatisch nach Italien gebracht werden. Eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Mogherini sagte, es solle nun im Rahmen der ohnehin geplanten strategischen Überprüfung des Einsatzes nach einer Lösung gesucht werden. Brüssel - Italien bedroht die Fortsetzung des in der Flüchtlingskrise gestarteten EU-Marineeinsatzes vor der libyschen Küste. (Politik, 20.07.2018 - 20:58) weiterlesen...

Sommer-Pressekonferenz - Merkel: Vertrauen verloren durch rüde Töne im Asylstreit. Doch bevor sich die vom Streit mit Seehofer gezeichnete Regierungschefin eine Auszeit gönnt, gibt sie noch einmal den Anti-Trump: Gegen Abschottung, hohe Zölle und schroffe Töne. Die Kanzlerin macht demnächst ein paar Tage Urlaub. (Politik, 20.07.2018 - 16:18) weiterlesen...