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London - Im Rennen um das Amt des Parteichefs der britischen Konservativen und Premierministers ist Boris Johnson in einer ersten Wahlrunde als Favorit bestätigt worden.

13.06.2019 - 14:32:06

Außenminister Hunt Zweiter - May-Nachfolge: Erfolg für Johnson - drei Kandidaten raus. Drei Kandidaten schieden am Donnerstag aus dem Rennen um die Nachfolge von Theresa May aus.

  • Theresa May - Foto: Mark Duffy/UK Parliament/Xinhua

    Theresa May, britische Premierministerin, spricht im Unterhaus. Die Abgeordneten debattierten über den Austritt Großbritanniens aus der EU. Foto: Mark Duffy/UK Parliament/Xinhua

  • Kandidaten für die May-Nachfolge - Boris Johnson - Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

    Der ehemalige Außenminister Boris Johnson ist einer der aussichreichsten Kandidaten für das Amt des Tory-Parteichefs. Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Theresa May - Foto: Mark Duffy/UK Parliament/XinhuaKandidaten für die May-Nachfolge - Boris Johnson - Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Sie schafften es nicht, mindestens 17 Stimmen aus der Fraktion auf sich zu vereinen.

Ex-Außenminister Johnson erhielt 114 Stimmen. An zweiter Stelle folgte mit 43 Befürwortern der aktuelle Außenminister Jeremy Hunt. Eine Runde weiter sind auch Innenminister Sajid Javid und Umweltminister Michael Gove sowie der ehemalige Brexit-Minister Dominic Raab und Gesundheitsminister Matt Hancock. Überraschend schaffte es auch Entwicklungshilfeminister Rory Stewart in die zweite Runde.

Nicht mehr im Rennen sind Ex-Arbeitsministerin Esther McVey, Mark Harper und die ehemalige Ministerin für Parlamentsfragen Andrea Leadsom.

Weiter ausgesiebt wird am Montag, wenn 33 Befürworter für ein Weiterkommen notwendig sind. Bis Ende nächster Woche soll die Zahl der Kandidaten dann auf zwei reduziert werden, die sich in einer Stichwahl den rund 160.000 Parteimitgliedern stellen sollen.

Die Abstimmungen sind geheim. Deshalb werden auch weitere Überraschungen nicht ausgeschlossen. Wer neuer Tory-Parteichef und damit Premierminister wird, soll in der Woche ab dem 22. Juli feststehen.

@ dpa.de

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