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Regierung, Parteien

London - Die Suche nach einem Nachfolger für die britische Premierministerin Theresa May hat offiziell begonnen.

10.06.2019 - 12:00:07

Posten als Chef der Partei - Suche nach Nachfolger für May: Nominierungen beginnen. Ein knappes Dutzend Politiker der regierenden Konservativen wollte sich um den Posten als Chef der Partei bewerben - und damit auch um das Amt des Premierministers.

Jeder Kandidat braucht die Unterstützung von mindestens acht Abgeordneten. Es wurde erwartet, dass dabei bereits einige der elf Interessenten aus dem Rennen scheiden.

Die Nominierungen sollten bis 18.00 Uhr (MESZ) entgegengenommen werden. May hatte im Zuge des Brexit-Streits am Freitag ihr Amt als Parteichefin aufgegeben. Ihr war es nicht gelungen, das Parlament oder auch nur ihre eigene Partei auf einen gemeinsamen Kurs zu bringen.

Als Favorit für ihre Nachfolge gilt der Brexit-Hardliner und frühere Außenminister Boris Johnson. Er ist zwar als Chefdiplomat in viele Fettnäpfchen getreten. Ihm wird aber zugetraut, Brexit-Wähler, die sich von den Konservativen abgewendet haben, zurückzugewinnen.

Johnson hatte schon am Sonntag für einen Paukenschlag gesorgt: Er drohte der Europäischen Union, die für den Brexit vereinbarten britischen Zahlungen an die EU in Höhe von 39 Milliarden Pfund (rund 44 Milliarden Euro) zurückzuhalten. Dabei handelt es sich etwa um langfristige Lasten wie Pensionszahlungen für EU-Beamte. Johnson sagte der «Sunday Times», er würde das Geld so lange nicht bezahlen, bis es bessere Bedingungen und «mehr Klarheit» über das weitere Vorgehen gebe. Seine Äußerungen stießen auf Protest in Brüssel. Er kündigte zudem im «Telegraph» an, dass gut verdienende Briten künftig weniger Steuern zahlen sollten.

Chancen auf Mays Posten werden auch Außenminister Jeremy Hunt eingeräumt. Die Aussichten für Umweltminister Michael Gove dürften sich hingegen verschlechtert haben: Er gab auf Druck am Wochenende zu, vor mehr als 20 Jahren Kokain bei verschiedenen Gelegenheiten konsumiert zu haben - und wurde dafür von verschiedenen Seiten scharf kritisiert. Er selbst räumte einen großen Fehler ein, wollte sich aber dennoch um Mays Nachfolge bewerben.

Das Auswahlverfahren ist zweigeteilt. Zunächst wird das Feld der Bewerber von den Tory-Abgeordneten in mehreren Wahlgängen auf zwei reduziert. Diese beiden müssen sich dann zu einer Stichwahl den Parteimitgliedern stellen. Bis Ende Juli soll ein Sieger feststehen.

@ dpa.de

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