EU, Brexit

London - Die britische Premierministerin Theresa May hält an ihrer Forderung fest, den EU-Austritt ihres Landes und ein künftiges Handelsabkommen gleichzeitig zu verhandeln.

30.04.2017 - 12:14:06

Gleichzeitig - May will Verhandlungen über Brexit und Handelsabkommen

  • EU-Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel - Foto: Martin Meissner

    EU-Ratspräsident Donald Tusk kommt zum Brexit-Gipfel der Europäischen Union in Brüssel. Foto: Martin Meissner

  • Angela Merkel - Foto: Frederic Sierakowski

    Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt Staats- und Regierungschefs der teilnehmenden Länder in Brüssel beim Brexit-Gipfel der EU. Foto: Frederic Sierakowski

  • Theresa May - Foto: Jane Barlow

    Die britische Premierministerin Theresa May bei einer Wahlkamp-Tour. Foto: Jane Barlow

EU-Ratspräsident Donald Tusk in Brüssel - Foto: Martin MeissnerAngela Merkel - Foto: Frederic SierakowskiTheresa May - Foto: Jane Barlow

«Nichts ist vereinbart, bevor alles vereinbart ist», sagte May am Sonntag in einem BBC-Interview.

Sie geht damit auf Konfrontation mit den Staats- und Regierungschefs der verbliebenen 27 Länder. Die hatten sich am Samstag bei einem Sondergipfel in Brüssel auf Richtlinien geeinigt, die zuerst eine Einigung über ausstehende finanzielle Verpflichtungen der Briten vorsehen.

Die Rechnung kann Experten zufolge bis zu 60 Milliarden Euro betragen. May sagte, die Verhandlungen könnten teilweise zäh werden. Sie ziehe weiterhin kein Abkommen einem schlechten Abkommen mit der EU vor.

Hoffnung auf eine rasche Einigung machte May in der Frage nach den Rechten für EU-Bürger in Großbritannien. Sie machte jedoch deutlich, dass sie auf gleiche Rechte für britische Bürger in der EU bestehe. Das fordern auch die EU-Staats- und Regierungschefs.

@ dpa.de

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