Kriminalität, Kinder

Litchfield Park - Ein 11-Jähriger in den USA hat seine Großmutter und sich selbst erschossen.

05.11.2018 - 08:18:06

Vorfall in Arizona - Junge erschießt Oma nach Streit ums Aufräumen. Zuvor hätten die Großeltern den Jungen mehrfach aufgefordert, sein Zimmer aufzuräumen, berichteten US-Medien unter Berufung auf das Büro des zuständigen Sheriffs am Sonntag (Ortszeit).

Der Vorfall ereignete sich in der US-Kleinstadt Litchfield Park im Bundesstaat Arizona. Demnach saßen die Großeltern am Samstagnachmittag auf der Couch und sahen fern, als der Enkel seiner 65 Jahre alten Oma mit einer Waffe des Opas von hinten in den Kopf schoss. Der Großvater sei dem Jungen zunächst hinterhergerannt, habe sich dann aber um seine Frau gekümmert. Kurz darauf habe der Junge sich selbst erschossen. Der Großvater verständigte die Polizei.

Der 11-Jährige lebte bei seinen Großeltern. Ersten Ermittlungen zufolge habe es vor der Tat keine Anzeichen dafür gegeben, dass der Junge sich oder einem anderen Schaden zufügen wollte, zitierten Medien das Büro des Sheriffs. Die Untersuchungen dauerten demnach noch an.

Am Wochenende sorgte bereits ein Tötungsfall mit einem 15-jährigen Täter in der US-Kleinstadt DeBary in Florida für Aufsehen. Der Jugendliche erdrosselte nach Polizeiangaben seine Mutter im Schlaf, verscharrte ihre Leiche dann auf einem Kirchengrundstück und versuchte, das Verbrechen zu vertuschen. Das mutmaßliche Motiv: Ein Streit über schlechte Schulnoten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Schüler gegen Waffengewalt bekommen Kinder-Friedenspreis. «Die Initiative ist mit ihrem friedlichen, aber starken Protest eine Inspiration für junge Leute weltweit», würdigte die Kinderrechtsorganisation KidsRights die Preisträger. Die Jugendlichen hatten im Februar ein Massaker an einer Highschool in Parkland in Florida überlebt und danach eine Protestbewegung gegen Waffenbesitz in den USA gestartet. Kapstadt - Die Schülerinitiative «March for our lives» («Marsch für unsere Leben») gegen Waffengewalt an Schulen in den USA ist mit dem renommierten internationalen Kinder-Friedenspreis ausgezeichnet worden. (Politik, 20.11.2018 - 19:52) weiterlesen...

Besondere Schwere der Schuld - Lebenslange Haft für Mörder von Johanna nach fast 20 Jahren. Die Suche nach dem Täter dauerte fast zwei Jahrzehnte - nun hat ihn ein Gericht zur Höchststrafe verurteilt. Johanna verschwand 1999 von einem Radweg, erst Monate später wurde ihre Leiche entdeckt. (Politik, 19.11.2018 - 18:36) weiterlesen...

Lebenslange Haft für Mord an achtjähriger Johanna. Die Richter sprachen den 42-Jährigen Deutschen unter anderem des Mordes schuldig. Der Mann war angeklagt, das Kind im September 1999 aus Ranstadt in Hessen entführt zu haben, um sie zu missbrauchen. Das Kind sei erstickt. Der Angeklagte räumte die Entführung ein, bestritt aber einen Missbrauch und den Mord. Gießen - Knapp 20 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der acht Jahre alten Johanna hat das Landgericht Gießen einen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. (Politik, 19.11.2018 - 11:12) weiterlesen...