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Kriminalität, Kindesmissbrauch

Köln - Die Kölner Staatsanwaltschaft hat nach Angaben eines Sprechers keine Erkenntnisse über einen strafrechtlich bedeutsamen Zusammenhang zwischen den Missbrauchsfällen in Bergisch Gladbach und Lügde.

15.01.2020 - 12:34:06

Lügde und Bergisch Gladbach - Keine Erkenntnisse über Zusammenhang von Missbrauchsfällen

«Wir haben keinerlei Erkenntnisse darüber gewonnen, dass Täter aus unserem Tatkomplex Bergisch Gladbach auch an den in Lügde begangenen Taten beteiligt gewesen sein könnten», sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn am Mittwoch auf dpa-Anfrage.

Sicherheitskreise hatten der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagabend bestätigt, dass die Ermittler auf eine mögliche Querverbindung zum Fall in Lügde gestoßen seien. Demnach prüften die Behörden bereits seit längerem Verbindungen zwischen Verwandten des mutmaßlichen Täters von Bergisch Gladbach und dem Campingplatz in Lügde. «Dabei haben sich aber keine Hinweise auf strafrechtlich relevante Sachverhalte ergeben», sagte Willuhn.

«Kölner Stadt-Anzeiger», WDR und RTL hatten zuvor berichtet, dass einer der Verwandten, der vorher bereits selbst wegen Missbrauchs verurteilt worden sei, in den 80er und 90er Jahren auf dem Campingplatz in Lügde einen Stellplatz gehabt. Zudem soll den Medienberichten zufolge ein weiterer Verwandter den Campingwagen an einen der Hauptverdächtigen von Lügde verkauft haben. Nach dem Bericht des «Kölner Stadt-Anzeigers» bestreitet der Mann, die Täter von Lügde persönlich kennengelernt zu haben.

@ dpa.de