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Kieler Nachrichten

Kiel - Der frühere SPD-Chef Björn Engholm will sich vor der Stichwahl um den Bundesvorsitz öffentlich nicht für eines der beiden Kandidatenduos aussprechen.

07.11.2019 - 22:06:19

KN: Björn Engholm: Scholz fehlt es an kritisch linker Haltung. "Das Wahlgeheimnis gilt auch für Sozialdemokraten.

Kiel - Der frühere SPD-Chef Björn Engholm will sich vor der Stichwahl um den Bundesvorsitz öffentlich nicht für eines der beiden Kandidatenduos aussprechen. "Das Wahlgeheimnis gilt auch für Sozialdemokraten. Ich wünschte mir eine Mischung von beiden", sagte Engholm, der am Sonnabend 80 Jahre alt wird, den "Kieler Nachrichten (Freitagsausgabe). "Als Kopf ist Olaf Scholz wahrscheinlich jemand, auf den man nicht verzichten kann. Man braucht jemanden, der Regierungserfahrung hat und schon mal in der Welt war, der etwas repräsentiert", sagte Engholm der Zeitung. Als Hamburger Bürgermeister könne man "nichts gegen ihn sagen", so Engholm. Aber: "Man bräuchte eine dezidiert kritisch linke Haltung wie die beiden Kollegen aus Nordrhein-Westfalen. Schade, dass Olaf Scholz diese zweite Linie nicht hat. Er müsste dezidierter für Zukunft stehen", erklärt Engholm gegenüber dem Blatt.

Über Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe er "nie etwas Schlechtes gesagt" und wolle dies auch weiterhin nicht tun, sagte Engholm. "Sie ist bodenständig und politisch absolut unbestechlich. Aber sie hat in den vergangenen Jahren nichts mehr gesagt, woran man sich intellektuell aufrappeln kann - keine Linie, die über Deutschland hinaus in der Weltpolitik eine Rolle spielt."

Engholm war von 1991 bis 1993 SPD-Bundesvorsitzender und von 1988 bis 1993 Ministerpräsident in Schleswig-Holstein.

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